Doppelkopf-Strategien: Einfach mal sich an die eigene Nase fassen

NoddyH, 29. März 2018, um 14:14

Nach dem weghotten wird malwieder der Loungechat vollgemalt.

https://www.fuchstreff.de/spiele/74874078

Der Vorwurf war das Aufspiel aus der 2er Länge. Der hätte auch wunderbar funktioniert, wenn die Farbe auch zurück gespielt wird.

Man hätte natürlich auch das As zurückhalten können um später den Einstieg zu haben um selbst die Farbe einsetzen zu können.

Auf alle Fälle sehe ich jedes ungedeckte As mit Solisten an 4 als schweren Fehler und Kreuz unterm As ist vielleicht nicht jedermanns Sache, zumal die Mitspieler mit legen einer 10 auch noch mitspielen müssen.

Tront, 29. März 2018, um 17:16

Als Ausspieler hätte ich angezögert mein Kreuz-As zu fünft angespielt, weil Karo 10 zu zweit dem Solisten seine Karofarbe noch häufiger entwickelt als meine deutlich längere Kreuzfarbe. Hier lag der Fall jetzt zufällig anders.

Als Mitspieler Spielfreak bringe ich jedoch nun auch Karo im 2. Stich nach, um auf den Spielplan des Ausspielers (der hier nicht unbedingt einer war) einzugehen.

Dass der Solist dieses Solo, welches ich gar nicht zu spielen erwäge, sogar gewinnt, kann ich immer noch gar nicht begreifen.

NoddyH, 29. März 2018, um 17:20

Mit den ungedeckten Assen im Ansagezeitraum hinter dem Solisten zu sitzen und sich die 4te Farbe anzusehen is ein Plan.

Tront, 29. März 2018, um 17:28

Ein Plan vielleicht, aber wie häufig spielt man nun dem Solisten aus einer Karo-Länge eine 10 hoch?

Bei noch 10 verbliebenen Karo-Werten (eine Doppel-As-Gefahr bei dem Solisten ist in Karo außerdem noch in höherem Grade gegeben), spielt man dem Solisten häufiger in seine Karte.

In Kreuz sind dagegen nur 7 Werte auf 3 Hände zu verteilen. Ich würde zwar hier dem Solsiten eine Kreuz 10 hochspielen, aber verloren wäre dieses Spiel anschließend immer noch nicht.

Tront, 29. März 2018, um 17:41

Mit dem "unter As-Anspiel" mache ich fast ausschließlich negative Erfahrungen.

Man deckt sowohl ein blankes Kreuz-As als auch die As-10-Stellung zu zweit des Solisten damit nicht vorteilhaft ab.

Dazu kommen noch die "natürlichen Fehlerquellen" spieltechnisch weniger begabter Spielpartner, die ihre eigene Kreuz 10 meistens unberechtigt nicht setzen möchen.

Aber eine Kreuz 10 aus einer Viererlänge würde ich jetzt auch nicht legen wollen und schon gewinnt der Solist wieder einen Zusatzstich in Kreuz.

In Summe überwiegen für mich die Nachteile eines sog. unter-As-Anspiels.

NoddyH, 29. März 2018, um 17:47

Was machst Du nach dem "hätteichsdochgelassenAs" ? Solist sitzt immernoch hinten, wem willst Du jetzt ein Kontra zumuten, das mit einem Gegenschuss quittiert werden kann?

Die Stärke des Aufspielers ist dem Solisten in 3 Farben in die Parade grätschen zu können, damit kann man mit gutem Gewissen hinter dem Solisten ansagen, wenn der Solist kein Re findet.

Tront, 29. März 2018, um 18:01

Zugegeben, die gemeinsame Ansagefindung ist nach einen Kreuzanspiel erschwert.

Dennoch würde ich oftmals ein eigenes Kontra erwägen und Kreuz weiterspielen.

Wie soll denn die Karte des Solisten aussehen, dass sie noch mehrheitlich gegen meine Karte gewonnen wird? Gegen eine lange Standfarbe in Karo kann ich jetzt nichts ausrichten, das hätte man aber mit 1. Karo 10 auch nicht geschafft!

Das gegebene Kontra, was im Spiel nun erfolgte, fand ich auch folgerichtig. Das spätere Spielergebnis verwunderte mich nur.

NoddyH, 29. März 2018, um 18:04

Sag ich doch, Karo zurück und läuft.

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