Verbesserungsvorschläge: Wie analysieren die Schiris?

Ex-Füchse #4596, 28. Juli 2014, um 16:42

[zitat Sparta]
"ich möchte nicht wissen,wieviele ansagen er schon gemacht hat,die
nur durch etwas glück und gute karten seines pt gewonnen wurden."

Ich auch nicht. Das ist aber auch nicht besonders interessant wie ich finde.

[/zitat]

Diese Aussage löst bei mir blankes Entsetzen aus. Ich hielt es für allgemeinen Konsens, daß bei Onlinespielen nicht nur aus dem einen Spiel geschlossen wird. Es muss ermittelt werden welche Motivation hinter der beanstandeten Handlung steht und war es immer üblich sich Spiele des Beschuldigten anzusehen, sowie Spiele der Paarungen, hier Bad und Ingo, ob bewusst begünstigt wird und Friedrich / BaD ob vorsätzlich geschädigt wird.

Sich auf vorherige Vorfälle berufen zieht nicht wenn die auch nur Einzelspielentscheidungen waren.

Natürlich dauert die Bearbeitung länger, aber Wischiwaschiurteile am Fließband raushauen wird den beurteilten Spielern nicht gerecht.

cajou, 28. Juli 2014, um 18:04

Völlig unabhängig von der Frage der Gewohnheiten gibt es unterschiedliche Bewertungsansätze.
Beim Schach werden aus Zeitgründen zunächst abgebrochene Partien häufig mit einem verdeckten ,,Abgabezug" gestoppt und dann ,,abgeschätzt". Wer das Abschätzungs-Ergebnis als für sich zu ungünstig angesehen hat, kann auf Weiterspielen bestehen, muss dann jedoch zum Gegner anreisen. Ich habe stets so abgeschätzt, wie es beim jeweils besten Zug beider Seiten aus meiner Sicht ausgegangen wäre. Kollegen hingegen haben die jeweilige Spielstärke mitberücksichtigt und am Ende weiter gespielter Partien häufig besser gelegen als ich.
Beim Doko interessiert mich weniger, ob jemand die Absage aufgrund seines Könnens, per Bauchgefühl, im Vollrausch oder per Lottogewinn gemacht hat, sondern vorrangig, ob die Absage erreichbar ist oder nicht. Das sehen (ehemalige) Kollegen anders.
Wie es ,,wirklich" zu sehen ist, müsste aus einer Übereinkunft ablesbar sein. Die gibt es zumindest nicht vollständig - das ist aus meiner Sicht das Hauptproblem.

Ex-Füchse #4596, 28. Juli 2014, um 18:10

Es urteilt jeder wie er denkt und nicht nach festgelegten Kriterien?

cajou, 28. Juli 2014, um 18:12

Es gibt durchaus Kriterien und vor allem eine Art Sanktionenliste. Zudem gibt es eine mitunter nicht nur rege, sondern auch langwierige Diskussion untereinander.

Cabeza_doble, 28. Juli 2014, um 18:41
zuletzt bearbeitet am 28. Juli 2014, um 18:43

Ich hätte mal nen Vorschlag zur Güte:
Sinnvoll wäre es m.E. , wenn es ein paar für alle Spieler einsehbare Richtlinien gäbe, an denen sich die Schiris bei ihren Entscheidungen orientieren müssen. Dazu einen Sanktionskatalog, der klar und deutlich vorgibt, wann bei welcher Regelverletzung wie sanktioniert wird.
Diese Richtlinien und der Sanktionskatalog könnten beispielsweise in einem extra dafür zu gründenden Verein erarbeitet werden.
Wünschenswert wäre, dass diesem Verein möglichst viele FT-Schiedsrichter angehören, dazu eventuell noch einige Leute vom Betreiberteam und alle die Liga-Spieler, die daran Interesse haben.
Wenn diese Beurteilungskriterien fertig sind, könnten sie dann in der FT-Kopfzeile, irgendwo neben den Links für Forum, Spielen oder Community verankert werden, so dass sie jederzeit aufrufbar sind.

Ex-Füchse #92044, 28. Juli 2014, um 20:45

Alles was du vorschlägst Cabeza, haben die Schiedsrichter nicht.

Sonst hätten wir diesen Schlamassel ja nicht zur Zeit.

Du hast doch mitbekommen, wenn man das Team und die Leitung auf "Transparenz" anspricht.

"Nein Danke" brauchen wir nicht, wir machen alles richtig und wählen lassen wir uns schon lange nicht.

Wir haben Spakkenfuss und "Fanthomas", die richten das alles für uns.

Spartakus, 28. Juli 2014, um 22:46
zuletzt bearbeitet am 28. Juli 2014, um 22:49

@Noddy
Wie Du vielleicht weißt bin ich selber nicht operativ als Schiedsrichter tätig. Deshalb muss mich das Verhalten etwaiger Spieler tatsächlich nicht interessieren. Dass sich die bearbeitenden Schiedsrichter in der Regel das normale Spielverhalten anschauen, gerade um bewusste Abweichungen registrieren zu können, sollte selbstredend sein.

@Cabeza
"Diese Richtlinien und der Sanktionskatalog könnten beispielsweise in einem extra dafür zu gründenden Verein erarbeitet werden."

Dann gründe bitte einen und übernimm die Moderation. Lade Leute nach Deinem Ermessen ein. Wir vom Schiedsrichter-Verein könnten einiges Brainstorming als Diskussionsgrundlage einbringen. Ich halte diese Idee für sehr gut.

Meine Erfahrungen aus mittlerweile 3 1/2-jähriger Begleitung und Moderation des Schiedsrichter-Bereiches: Das Spektrum der Ligaspieler ist mannigfaltig. Im Wesentlichen gibt es Ligaspieler, die den Wettbewerb im Vordergrund sehen und welche, die in erster Linie Spaß haben wollen. Und da es ein offensichtliches Bedürfnis ist eine Liga für ALLE Spieler zu schaffen, haben - denke ich - auch beide Prioritäten ihre Daseinsberechtigung. Und diese Prioritäten finden sich dann auch in den entsprechenden Arbeitsgruppen wieder. Das wiederum hat zur Folge, dass sich Einigungen auf Standards als sehr schwierig erweisen, wenn "Hardliner" und "Tolerantis" ihre Argumente austauschen. So ist es trotz zahlreicher vielversprechender Ansätze und diverser konkreter Ausarbeitungen weder den Schiedsrichtern untereinander noch mir als Moderator bisher gelungen in zentralen Fragen einen Konsens zu schaffen. Daher würde ich einen solchen Verein wie von Dir vorgeschlagen nach bestem Wissen und Gewissen unterstützen. Als Moderator indes reicht mir ein Verein völlig aus. :-) Allerdings wirst auch Du oder wer auch immer sich zutraut so etwas zu machen feststellen, dass der Einigungsanspruch auf Standards eine Herkulesaufgabe darstellt.

Das Fehlen der von einigen Spielern geforderten Richtlinien bringt in meinen Augen nicht nur Nachteile fehlender Transparenz mit sich, sondern auch Vorteile: Viele der zu bearbeitenden Fälle weisen doch immer wieder eine Besonderheit auf. Auch wenn man sich Mühe gibt und öffentliche Richtlinien schafft, wird es immer wieder aus der konkreten Bearbeitung heraus Grenzfälle oder sogar neue Kategorien geben. Bei der Schaffung detaillierter Richtlinien droht Überregulierung was die bearbeitenden Schiedsrichter eventuell zu sehr einschränkt. Zumindest gibt es neben der Forderung nach präzisen Vorgaben auch das Bedürfnis nach individueller Betrachtung.

Cabeza_doble, 28. Juli 2014, um 22:56
zuletzt bearbeitet am 28. Juli 2014, um 23:02

Nee, Sparta
Einen solchen Verein gründen, gar die Moderation dafür übernehmen muss ich nicht und das werde ich auch nicht.
Mein Gedanke war ein Vorschlag zur Güte.
Ich gehöre eigentlich nicht zu den Leuten, die sich hier das Maul über ein angeblich unfähiges Schiri-Team zerrissen haben. Da haben sich etliche andere sehr viel weiter aus dem Fenster gelehnt. Genau diese Kritiker wollte ich erreichen und ihnen eine Idee unterbreiten, wie sie sich vielleicht einbringen könnten um die Transparenz, die sie immer fordern, herzustellen.
Ohnehin bräuchte man vorher auch das OK der Plattformbetreiber, denn was würde es bringen, wenn sich 20 oder 30 Leute Gedanken machen, sich vielleicht sogar streiten und am Ende die Betreiber abwinken?

Ex-Füchse #84348, 28. Juli 2014, um 23:06

Legt man einen Fall 5 Verschiedenenn Schiedsrichtern vor kommen wohl 5 verschiedene Strafen dabei raus.

Das kanns ja wohl nicht sein.

Ein klares Regelwerk für jedes Vergehen muss her.

Ex-Füchse #4596, 28. Juli 2014, um 23:19

Woher soll ich wissen was Du machst? Richtlinien vorgeben hatte ich Dir mindestens zugetraut.

Ein breites Spektrum an Spielstärke und Sichtweisen im Schiedsrichterteam halte ich für richtig und wichtig.

Sorgen macht mir da eher wer dann die Fälle bearbeitet, wenn zufällig ne, sagen wir mal, nicht konventionsfeste Gruppe ein Spiel beurteilen soll in dem BW schwarz vor Aufspiel findet passt das so wenig wie Spitzenspieler die über munteres Bilder werfen entscheiden müssen.

Auf alle Fälle kann keiner über die Wupper geschickt werden, dessen Spielverhalten nicht gründlich analysiert is. Ich hab heute mal kurz in die Protokolle von BaD geworfen, da wimmelt es auch jetzt wieder von Absagen. Sein Profil weist 50% Erstansagen aus, ich glaube 12% Absagen mit leicht unterdurchnittlichem Erfolg.

Vielleicht kommt ja Seltsam malwieder vorgekrochen und erklärt euch wie man sich ein Bild von den Beteiligten macht.

Spartakus, 28. Juli 2014, um 23:25

@Cabeza

Nein, in diesem Punkt benötigen wir nicht die Zustimmung der Betreiber. Solange wir uns nicht auf das Terrain von Beleidigungen oder so begeben, könnten wir uns Richtlinien zur Bearbeitung von Fällen zurecht legen wie wir wollen. Die Betreiber halten sich da raus und würden nach meiner Einschätzung wohl auch nicht in einer Arbeitsgruppe dazu mitwirken. Tenor: Das ist Eure Liga, also schiedst die bitte auch.

Ex-Füchse #84348, 28. Juli 2014, um 23:26

Die Admins kennen die Spielregeln halt selber nicht ;)

Ex-Füchse #92044, 29. Juli 2014, um 05:30

Zitat Spartakus

----------------------------- Dass sich die bearbeitenden Schiedsrichter in der Regel das normale
Spielverhalten anschauen, gerade um bewusste Abweichungen registrieren
zu können, sollte selbstredend sein.

------------------------------

Du meinst sie können Spielwitz und Bauchgefühl damit erkennen.

LOL LOL LOL

Oder auch eine Erhöhung des Risikos, um dann bei Abweichungen diese Leute zu "Entfernen" weil das nicht mehr in ein Raster passt.

Die Strafen werden dann noch willkürlich, auf die Person bezogen, festgesetzt.

LOL LOL LOL, ohne Sinn und Verstand das Konzept vom Teamleiter Spakkenfuss, aber dieses hat er seinem Team gut vermittelt.

LOL LOL LOL

Ex-Füchse #92044, 29. Juli 2014, um 06:39

Matrixkatze
vor ungefähr 7 Stunden




Die Admins kennen die Spielregeln halt selber nicht ;)


------------------------------------

Spakkenfus der Teamleiter Schiedsrichter und sein Team kennen die Spielregeln für die Schiedsrichterentscheidungen auch nicht.

"LOL" "LOL" "LOL"

Ex-Füchse #92044, 29. Juli 2014, um 21:38

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