Doppelkopf für Freunde

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Unterhaltung: Wer feiern kann, kann auch arbeiten.

Wie versteht ihr diesen Satz?

A Wer abends feiern kann, hätte auch morgens arbeiten können.

B Wer feiern kann, kann am nächsten Tag arbeiten

C Wer feiern kann (im Sinne von etwas gut können), kann auch arbeiten.

Mein Problem ist:

Wenn A, dann müsste es eigentlich heißen: Wer nicht arbeiten kann, kann auch nicht feiern.

B ist für mich auch nicht schlüssig. genau so gut könnte man doch sagen: Wer heute arbeiten kann, kann es morgen auch.

C ergibt für mich noch weniger Sinn. Denn je besser jemand feiern kann, umso länger und härter feiert er auch, und umso wahrscheinlicher fällt er am nächsten Tag aus.

Also einfach nur Unfug so wie "Der Klügere gibt nach" oder könnt ihr einer dieser Weisheiten etwas abgewinnen?

Aus Langeweile kommt man auf die komischsten Gedanken?

Morgenstund hat Gold im Mund, doch damit siehst du auch nicht besser aus.

Gar nicht; wenn ich gefeiert habe, kann ich 1a ausschlafen. Wenn ich nicht ausgeschlafen habe, kann ich nicht arbeiten.
Ergo: entweder ich gehe feiern oder am nächsten Tag früh arbeiten, aber beides geht nicht. Was mein Vater mir damit sagen wollte, habe ich nicht verstanden. Wahrscheinlich geht um Disziplin und Pflichterfüllung und das Pflichtvergessenheit (durch das Feiern) kein Grund ist, am nächsten Tag nicht seine Pflicht zu tun.

Dementsprechend würde es dann auch heißen:
]
Es gibt immer etwas zu feiern.

Im Umkehrschluss: Es gibt immer etwas zu arbeiten.

Aka, eins fehlt mir bei deinem Beitrag:

Wenn man jung ist, z. B. 20 Jahre ist, dann kann man eher feiern und nächsten Tag grüh arbeiten. Wenn man älter wird dann ist das schon schwieriger.

Ich habe jedenfalls mit 20 Jahre bis 3 Uhr morgens gefeiert und habe dann wieder am nächsten Tag um früh morgens gearbeitet. Mehrmals die Woche hing das natürlich nicht, aber einmal die Woche konnte ich locker wegstecken.

Jürgen Klopp im heutigen Fachblatt:

"Ich gebe 100%. Und wenn ich das nicht tue, dann schlafe ich."

Wer weiss, dass er am nächsten Morgen arbeiten muss, muss mit der richtigen Dosage an die Feierlichkeiten herangehen.

Und wer nicht ans Werk muss, kanns krachen lassen.

oder im umkehr schluss wer nicht feiert brauch auch nicht zu arbeiten

Was ist der Unterschied zwischen einem Rheinländer und einem Westfalen? Der Westfale steht morgens auf und sagt: "Was wollen wir heut schaffen?" Der Rheinländer dagegen sagt: "Wo gehen wir heut Abend feiern?"

ach, dieser Blödsinn da mit abends feiern und morgens arbeiten is doch schon lange widerlegt! Wer abends vö....kann morgens auch nicht fliegen!! ;-)

Dann sind wir uns anscheinend einig. Blödsinnige Spruch. Und wenn ich nur feiern würde, wenn ich am nächsten Tag nichts zu arbeiten hätten, dann würde ich gar nicht ehr feiern. irgend etwas gibt es mit 4 Kindern eben immer zu tun.

Aber man kann es ja auch mal etwas langsamer angehen lassen.

Und letztens habe ich im Radio gehört: Mit Kopfschmerzen, durch die man sich unfähig fühlt zu arbeiten, sind ein Grund sich krank zu melden. Woher die kommen ist egal. Habe ich zwar noch nie gemacht und vor habe ich das auch nicht, aber falls es trotzdem mal so kommen sollte, dann bin ich eben auch mal krank. Dadurch wird die welt auch nicht untergehen.

Octo, du bist doch noch recht jung. Feiern steckst du locker weg.