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Unterhaltung: Heimwerker gesucht

Hallo,

ich bin dabei eine Terasse zu bauen. Schotter ist aufgetragen und verdichtet worden. Randsteine gesetzt. Mein nächster Schritt it Splitt auftragen und abzihen.

Jetzt meine Frage:

Muss die Schotterschicht eben sein also die Splittschicht überall gleich dick oder ist das egal, wenn ich an einigen Stellen 2 cm und an anderen Stellen 8 cm Splitt habe?

Der Splitt verdichtet sich doch von alleine wird ja nicht mehr abgerüttelt. Somit müsste es doch eigentlich egal sein oder nicht?

hi,

ich bin in der Beziehung eher Laie und Hobby-Handwerker.
Hab aber vor vielen Jahren mal ein Praktikum im Strassenbau gemacht und Bau-Ing studiert.
Wichtig ist das die Tragschicht (der Schotter) gleichmässig und möglichst auch eben ist. 2-8 cm sind da bei der Deckschicht schon ein grosser Unterschied.
Meine Vermutung ist das es dann schon zu Unebenheiten/ Versetzungen in der Plattenoberfläche kommen könnte weil ja der Splitt unterschiedlich nachgibt (ist ja auch logisch) Wie relevant das ist kann ich dir nicht sagen.
Der sicherere Weg ist nach Möglichkeit den Schotter vorher möglichst eben zu verdichten.

p.s.

es kommt auch auf die Belastung der Terrasse an.
Willst zu wilde Tanzparties feiern oder ist sie eher 'normal'? 😄

wenn die Randsteine fest sind und nicht nachgeben
sollte es aber keine Auswirkungen haben. Wichtig ist halt das der Split sauber und eben aufgetragen wird.
Da wird nicht mehr viel nachgeben, laufen ja keine Elefanten auf der Terrasse rum 😄

Ich hatte jetzt nie wirklich was mit Gärten zu tun, würde aber Vermuten, dass ähnlich wie im Innenraum, nur eine Mindestdicke vorhanden sein muss. Nutzt es ja wahrscheinlich zum ausgleichen von Unebenheiten, wodurch Unterschiede unabdingbar sind.
Da wahrscheinliche keine versiegelte Fläche drauf kommt (Erhöhung Abwasserkosten) ist wohl wichtig, wie viel Split nötig ist damit das Wasser abläuft.

(Reine Laienvermutungen...)

die schotterschicht wird verdichtet , da sie alle steine oder platten der terasse tragen muss, sowie das gewicht der Personen und Möbel usw....der split ist ja nur dazu da das platten oder steine vernünftig verlegt werden können(klopfen auf die steine oder platten bzw Unterschichten von split um zu erhöhen, da man ja mit Wasserwaage bzw anderen dazu geeigneten mitteln arbeitet)also sollte meiner Meinung nach kein schotter soweit rausschaun das er das verlegen der steine bzw platten verhindert ....auch eine laienmeinung^^....

mein liebster Zweitnick,

schreib mich gerne an - schotter gerüttelt - darauf Sand - rest per pn

PS: Schotter dient der Drainage

Wenn man davon ausgeht, dass sich Schotter und Splitt wie Flüssigkeiten verhalten (und sich im Laufe der Zeit vermischen), kann es zur Volumenkontraktion kommen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Volumenkontraktion

Auf dieser inhomogenen Schicht verlegte Fliesen könnten daher der Absackung anheim fallen.

Das is aber nur die persönliche Vermutung eines physikaffinen Laien ...

drainage wird unter dem schotter verlegt....im erdreich ca 30 - 35 cm mit einem abfluss eben mit der lauffläche der terasse, aber das ist nur meine laienmeinung^^
mittiger abfluss ein abflussgitter...
seitliches abfliessen des regenwassers eine Drainage seitlich neben der terasse...
der schotter hat damit nix zu tun^^

Schon mal über eine Betonplatte nachgedacht. Darau kann man auch Tanzen..... Kunstrasen druff und feddich.

stahlbeton , Qualität führerbunker, brauchste in deinem leben nie wieder ne drainage^^

Bodenplatte wollte ich zuerst machen. Aber Betonmischer passt nicht in die Staße, Frischbeton zu teuer und bei 300 Säcken Beton wird man laut Fachmann wahnsinnig.

Also Schotter. billiger und einfacher. Fest gerüttelt dient es sowohl als Tragschicht als auch als Frotschutz weil quasi Drainage. Eine Drainage würde man aber nicht festrüttlern, da sie das Wasser ja abführen soll.

Sand auf den Schotter? Also auf Sand bauen? Das habe ich noch nie gehört. Splitt (mit Zement auffüllen) ist das Mittel der Wahl. Aber wie hoch darf der Splitt max sein?

@Hotte: danke. So sehe ich das eigentlich auch. Wollte nur nochmal sicher gehen. Nicht dass der Splitt doch noch 30% absackt.

"Schotter dient der Drainage" - "darauf Sand" - was ist nun mit der Drainage?

Ich brauch keine Drainage. Die Terrasse ist überdacht.

Pflastersteine oder Gartenplatten werden in die Sandschicht gelegt. Ebnet und verdichtet.

Solltest du wirklich fliesen wollen, kommst ohne eine Schicht Magerbeton nicht zurecht. Auch dieser sollte mit Stahlmatten armiert sein.

http://www.heimwerker.de/garten/terrasse-und-balkon/terrasse-pflastersteine-beton/terrasse-untergrund-fundament.html

es gibt tatsächliche Mindesthöhen - eine Maximalhöhe ist abhängig vom Zwischenrütteln - auch mit Dach kann es zu Unterspülungen kommen.

Sieht schön aus, wenn da so ne Bodenplatte zum Nachbarn schwimmt ;-)

Da schwimmt nix weg. Randsteine/Schalungssteine sind einbetoniert.

Von Sand hat von 6 befragten Experten noch nie jemand gesprochen. Du bist die erste.

Ich lege ja keine Pflastersteine, sondern Terassenplatten

seitlich kommt auch kein regen bzw Schnee rein?^^

Sand (gleicht besser aus), Plattenheber, Abstandshalter die bleiben sogar drin, Gummihammer, Latte zum Abziehen, Wasserwaage braucht man. Platten werden eingeschlagen. Leichtes Gefälle so 2%, gibt genug Tips im I-Net ...

Das lässt mich gleich an Guliane Werding denken:

Aus den Joints, da wurden Tips -
es gab keinen Halt auf der schiefen Bahn ... 🎶

wenn du keine Ahnung hast denk an Dieter Nuhr's Spruch 😄

So... habe heute die Naturstein-Polygonalplatten im Haus verlegt. Die hatten wir noch übrig.

Einfach in den Splitt gelegt, festgekloppt und prima. Dann mit Trassmörtel verfugt.

Fuen waren etwas groß, da ich keinen Bock hatte, Platten zu zersägen. Wenn es reißt, dann ist es eben so.

Erstes Fazit:

Für "im Haus" fast schon zu schön

Platten leider nicht gerade. Ich habe mich wegen des besseren Halts dafür entschieden, die "geradere" Seite nach unten zu legen. Daher ist der Boden nicht spiegelglatt.

Fugen sind leider jetzt schon nicht bündig. Werden sicher noch weiter absacken. Kann man nachfugen?

Ich bin sehr zufrieden, aber ob mir die qualität für die Terrasse reicht... wohl eher nicht. Da werde ich wohl doch geschnittene Fliesen holen, welche ich dann nicht verfuge, sondern einfach setze und festklopfe.

@Mark: Das bisschen, was da reinkommt, wird sicher nicht dazu führen, 20 Tonnen Material wegzuschwemmen. Das wird einfach über die Fugen absickern, über das Gefälle (ich habe mich für 1% entschieden) ablaufen oder auf der Terrasse stehen, aber sicher nicht da Fundament wegspülen. Sonst wäre schon mein halbes Erdreich beim Nachbarn, denn das ist weniger fest als der Untergrund.