Unterhaltung: Re spielt Trumpf

SchwillTiger, 10. Oktober 2020, um 12:50
zuletzt bearbeitet am 10. Oktober 2020, um 12:55

Mir ist heute was aufgefallen:

Bei Leuten, die nach dieser Spielweise verfahren lohnt kein Vorab Re/Kontra an 4.

Denn als Resager verändere ich wedwr das Spiel eines Partners noch das eines Kontristen an 1.

Als Kontrist ist es ganz schlimm:

Ich bringe den 66% Gegner jetzt zum Fehlschub.

Ausnahme: ich gebe das Kontra sowieso oder zumndest zu eben diesen 66%.

Tront, 11. Oktober 2020, um 01:41

Das stimmt nur bedingt.

Bin ich Aufspieler, und du wärest an Position 4, kann ein Vorab-Re sich negativ auswirken, da ich nun mit Fehl eröffnen würde.

Halte ich dagegen ein trumpfkurzes Re-Blatt, spiele ich ohne (d)ein Vorab-Re nun Fehl, wie es sich gehört, und unsere Siegchancen schwinden ebenfalls.

Vermutlich bleibe ich deshalb ein Freund von Vorab-Res, zumindest in Spielen, ich denen ich lauffähige Asse auf der Hand halte und unmittelbar ans Anspiel kommen möchte.

Vermutlich suchen meine Kritiker schon in der Datenbank nach Spielen, in denen ich trotz Assen auf ein solches Vorab-Re verzichtet habe.^^

SchwillTiger, 11. Oktober 2020, um 09:15

"Halte ich dagegen ein trumpfkurzes Re-Blatt, spiele ich ohne (d)ein Vorab-Re nun Fehl, wie es sich gehört, und unsere Siegchancen schwinden ebenfalls."

Lies die Überschrift nochmal genau.

Hirnakrobat, 11. Oktober 2020, um 09:24

Ich geb fast immer das vorabre. zu ca. 33% ist partner vorne. das re dann während des spielverlaufs zu geben ist die schlechtere alternative. die info für den partner ist viel zu wertvoll und nach dem aufspiel nicht informativ. man hat schon 33% de stiche plus kontrolle plus wohl einiger zusatzstiche. das vorabkontra ist mal richtig banane ausser bei extremblättern.

SchwillTiger, 11. Oktober 2020, um 09:30
zuletzt bearbeitet am 11. Oktober 2020, um 09:38

Genau. Spiele umzubiegen, die sonst verloren wären sind Banane, aber zur 90 Absage zu kommen ist mega wichtig!!!

Aber nochmal: es geht nicht um einen normalen Tisch. Es geht um einen Kneipentisch an dem konsequent (100%!!!) nach "Re spielt Trumpf" - Taktik gespielt wird. Daher auch die gewählte Sparte "Unterhaltung".

Wenn mein Partner ohne Ass sowieso Trumpf spielt, entfällt der spiellenkende Vorteil. Der sollte stets im Vordergrund stehen.

Octopussy, 11. Oktober 2020, um 14:03

Doch die gibt es. Zumindest gibt es solche Spieler. Ich habe einen solchen in meiner Privatrunde. Ein sehr guter Spieler (für einen Hobbyspieler. ich habe noch keinen besseren getroffen), aber davon will er nicht ablassen.

Und ich denke schon, dass man sich Gedanken darüber machen sollte. Zumindest darf, wenn es einem Spaß macht, und mir macht sowas Spaß.

idaad, 11. Oktober 2020, um 18:11
zuletzt bearbeitet am 11. Oktober 2020, um 18:12

'Ich geb fast immer das vorabre. zu ca. 33% ist partner vorne. das re dann während des spielverlaufs zu geben ist die schlechtere alternative.'
Sehe ich absolut anders: Zu 66% ist der Gegner vorne und bedingungsloses vorabre hilft den Gegnern beim Gegenspiel. Ich setzte das vorabre deshalb nur sehr dosiert ein, höchstens in 50% (eher weniger) der Fälle in denen ich nicht vorne sitze.

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