Doppelkopf-Strategien: Merk-Methoden

Arkusmarcel, 15. März 2017, um 18:11
zuletzt bearbeitet am 15. März 2017, um 18:13

Jedem ist bewusst, dass Informationen im Doko sehr wichtig sind, die Priotisierung kann man z.b. im Akasilberfuxs Buch nachlesen, Bsp.
1.Die ersten Fehlläufe
2.die stärksten 6 Trumpf
...

Doch welche Methoden zum Speichern der Informationen verwendet ihr?

Karl_Murks, 15. März 2017, um 18:40

Nur mit einem Auge auf das kucken, was auf dem Tisch liecht.
Das reduziert die aufgenommene Datenmenge um ca. 50 %, so dass das Hirn weniger Infos verarbeiten muss.

joerja, 15. März 2017, um 19:06

Hab doch immer gewusst, dass du gute Tipps hast :📧

Arkusmarcel, 15. März 2017, um 19:26
zuletzt bearbeitet am 15. März 2017, um 19:26

Hab mir mal eine Methode überlegt für die ersten 6 Trumpf.
DD= 3,5
Kreuzdame=7,11
Pikdame=17,23

Bsp.
Das Ereignis: zwei Dullen sind draußen und eine Pikdame
3+5+17=25
Somit ordnet man dem Ereignis eine Zahl zu (hier 25)

Da die Zahlen so gewählt sind, dass jede Summe nur einmal getroffen wird,lässt sich aus dem summierten Endergebnis stets das Ereignis herleiten.

Die Ereignisse geordnet mit der Zahl muss man nur einmal auswendig lernen und das Kopfrechnen dürfte auch kein Problem darstellen(mit ein bisschen Übung^^).

Der Vorteil ist, dass man während dem Spiel sich somit nur eine Zahl merken muss!
Außerdem lässt sich dieses System leicht auf mehr Karten extrapolieren.

joerja, 16. März 2017, um 12:32

Ich versteh nur Bahnhof 📧

Noddy, 16. März 2017, um 12:34

Welche Nummer is das?

Karl_Murks, 16. März 2017, um 12:34

Ich bleib auch lieber bei meinem Ansatz ... ;)

Juan-Miguel, 16. März 2017, um 12:36

Augen auf Deutsch hochzählen, Toptrümpfe auf Englisch runterzählen, bei beigelegten Assen große Augen machen.

Noddy, 16. März 2017, um 12:39

Das Prinzip funktioniert sehr schön bei den Rechteattributen unter Linux, lesen 1, schreiben 2, ausführen 4.

1 is dann lesen dürfen
2 schreiben
3 lesen und schreiben
4 darf das Programm ausführen
7 darf alles

Arkusmarcel, 16. März 2017, um 19:28
zuletzt bearbeitet am 16. März 2017, um 19:34

Man ordnet jeder Karte eine Zahl zu, eine Dulle hat den Wert 3 und die andere den Wert 5, usw.

Man stelle sich vor, man hat das Ereignis: eine Dulle, eine Kreuzdame, und beide Pikdamen wurden schon gespielt, oder anders: noch eine Dulle und eine Kreuzdame sind draußen.

Das Ereignis hat den Wert:
3+7+17+23=50
da nicht eindeutig unter bsp. Dulle unterschieden wird, könnte man es natürlich auch so rechnen:
5+11+17+23=56.
Um die Problematik zu umgehen, muss man nur festlegen, dass die erste bsp. Kreuzdame den Wert 7 hat und die 2.te gespielte Kreuzdame den Wert 11 hat.

Da Aktuell, nehme ich mal das Spiel vom Nachbartread als Bsp.
https://www.fuchstreff.de/spiele/66602124

Nach dem 1. Stich Wert=0
.. 2,3,4 Stich Wert=0
Nach dem 5. Stich Wert=3
Nach dem 6. Stich Wert=3+17=20
Nach dem 7.Stich Wert=20+5+7=32
Nach dem 8.Stich Wert=32
Nach dem 9.Stich Wert=32+11=43
Nach dem 10.Stich Wert=43
Nach dem 11.Stich Wert=43
Nach dem 12.Stich Wert= 43+23=66

Karl_Murks, 16. März 2017, um 19:44

Ma im Ernst: das kann doch nich praktikabel sein!

Dann lieber:

- Dulle = Omnibus
- Alte = Schaffner
- Blaue = Schwarzfahrer
- ...

Szenario: Schaffner will Schwarzfahrer kontrollieren, und der Omnibus fährt beide platt.
Dulle, Alte und Blaue sind somit raus.

So (!) muss modernes Merken.

Donblech2016, 16. März 2017, um 19:53

Nö Murksi, das passt nicht zu euch Göttingern, wie sollen die sich was merken können??

Ich z.B. sitze gerne morgens auf dem Klo und lese die Abendzeitung vom Tage vorher, weil ja mein Stuhlgang eingefordert hat, vor der Morgenzeitung zu kommen.

Unsere Morgenzeitung kommt allerdings sehr spät.

Aber das ist ein Problem was nur Spät-oder Frühkommer haben, wer normal kommt, der wartet eben auf die zu früh kommende Abendzeitung oder auf die späte Morgenzeitung, nur der Stuhlgang muss dem noch zustimmen, falls man Zeitung auf dem Klo liesst, egal ob Abend- oder Morgenzeitung.

Arkusmarcel, 16. März 2017, um 19:54

^^, dieser Ansatz ist auch sinnvoll, man kann sich für die unterschiedlichen Ereignisse, sich Bilder oder Geschichten merken.

Das Gehirn kann sich Wörter/komplexe Sachen besser merken, wenn man es mit bekannten Bildern verknüpft.

Bsp. Das Wort Hippocampus
Der Hippocampus verarbeitet und speichert Informationen.
Man stelle sich vor:
Ein Hippo (Flusspferd) liest ein Buch in der Bibliothek auf dem Campus. ^^
l

Karl_Murks, 16. März 2017, um 20:18

"Spiel doch den Schaffner! Dann weiß ich um Deinen Omnibus, und meine beiden Schwarzfahrer machen geweils einen Stich."

Beim nächsten RLT kann man damit gewiss glänzen 👍

akaSilberfux, 16. März 2017, um 22:25

Aufsagen ist eine Möglichkeit. Damit bleibt es nur extrem kurz im Speicher. Es sollte eine Merkmethode sein, die sich auch schnell wieder vergessen läßt. Wenn es zu sehr im Speicher haftet, weiß man nach drei Spielen vielleicht noch, was in Spiel 1 war. Das sollte man aber nicht, weil es Kapazitäten blockiert.

joerja, 17. März 2017, um 10:34

Also murks, das mit dem Omnibus gefällt mir schon eher- so ähnlich merk ich mir auch Kontonummer etc. Was Arkus sich da ausgedacht hat, versuch ich erst gar nicht zu verstehen- viel zu kompliziert - für mich :-)

Noddy, 17. März 2017, um 10:38

Hat was von Schafe zählen, Anzahl der Beine durch 4

Chrissel, 17. März 2017, um 11:48
zuletzt bearbeitet am 17. März 2017, um 11:50

Dieses Thema gab es schon sicher mehrfach. Ich finde man kann jeden persönlichen Ansatz durchaus ernst nehmen.

Merkmethoden sind absolut individuell.

Als erste Relevanz sehe ich die möglichst schnelle, einfache Beurteilung des eigenen Blattes + Partnerblatt + Gesamtheit der ersten Fehlstiche.

Das heißt für mich: Welche für den Verlauf relevanten Zweitläufe oder Topkarten schicke ich in mein Kurzzeitgedächtnis (siehe Silberfux).

Manch einer kann sich Stiche bildhaft abrufen.

Manch einer erfindet sich vielleicht auch eine Geschichte mit Platzhaltern. Beispiel für einen Kreuzstich mit 19 Augen: 19 Kreuzritter sitzen bei xyz - wahrscheinlich geht der 2. Lauf an xyz.

Sicherlich kann man als Zahlenmensch auch Zahlen zum Platzhalter kreiieren.

Ich spreche zum Beispiel während des Spiels mit mir selbst. Das heißt ich sage mir vor. Signalkarten, bzw. Stiche deutlicher: ergo schreie ich mich innerlich auch an oder flüstere. DER hat kein Kreuz mehr, Re hat kann keine Pikdame haben, etc.

Gleichzeitig zähle ich nicht Augen sondern Gesamtstiche. Das heißt typische Stiche in Gesamtheit: wie sieht ein 25er aus. Manchmal merke ich mir noch mit 10-K-9 die Reihenfolge.

Dabei sollte man meines Erachtens nie das Sparen von Ressourcen vergessen. Manchmal gibt es nur noch einen Gewinnweg, also Zählen egal. Manchmal geht es nur noch um einen ausstehenden Fuchs, etc.

Ich bin bestimmt kein Superprofi, merken kann ich mir im Ernstfall sehr viel - das liegt dann eher an der Erfahrung.

Chrissel, 17. März 2017, um 11:58

PS: für mich noch wichtig ist das Merken der Stehkarten ... Merke ich mir mit: DU stehst jetzt!!!

Yorgo, 17. März 2017, um 12:10

Was machst du, wenn du sitzt?
Ist es nicht besser zu merken, er steht jetzt, das kannst du auch im Sitzen!

Sputnik2000, 17. März 2017, um 12:33
zuletzt bearbeitet am 17. März 2017, um 12:33

Ist wohl einprägsam ;-)

Seb1904, 17. März 2017, um 14:28

Die wichtigste Entscheidung fällt schon vor dem Spiel: was wird voraussichtlich wichtig werden?

Mitzählen? Insbesondere bei Soli.
Auf Charly spielen bei eigener Trumpflänge - also Damen, Dullen und den anderen Karl abhaken?
Stehkarten erkennen.
Aus den Fehlläufen Partnerschaften erkennen können erfordert genaues Merken - welche Karte kommt von wem?
Dann so Dinge wie Sitz von hohen Trümpfen oder Augenkarten - macht es Sinn, den P hinter mir duch vorstechen zu entlasten, kann er noch ein Problem haben?
Dazu kommen dann die diversen Fragen und Zögerpausen, die man einbeziehen muss.

Und nicht zuletzt die Eigenarten der einzelnen Spieler - zögert er grundsätzlich Singles an (Tront) oder genau nicht (aka?) oder spielt er ganz ohne Abfragen (HDF).

Die allerwenigsten werden alle Faktoren in jedem Spiel berücksichtigen können. Ich beneide sie um diese Fähigkeit.

Trotzdem bleibt es immer auch ein Spiel mit Feingefühl für die Situation - auch abweichen können von eingefahrenen Mustern, um nicht ausrechenbar zu werden, auch bluffen gehört zum Spiel.

Und wer dann noch stets die Ruhe bewahrt auch erkennbar und bekannt Schlechteren gegenüber, wer Geselligkeit pflegt und nebenher noch vier Bier pro Runde verdrückt, der ist zu Recht eine LEgende der Szene.

Aber das kannze nich lernen!

Chrissel, 17. März 2017, um 15:32

kannste nicht lernen ist geklaut^^

egal, der erste Überblick ist wichtiger als das Nachspiel^^

nu fühlt sich xyz wieder berufen ....... gerne doch - man achte besonders und aufmerksam auf das Vorspiel

Chrissel, 17. März 2017, um 15:35

ich zögere aus dem allgemeinverständnis single nicht an - hab ja keine auswahl

entgegengesetzt ist für mich wenig nachvollziehbar

Chrissel, 17. März 2017, um 15:36

dh - intellektuell nicht nachvollziehbar - ausserdem warne ich die plöden gegner

zur Übersichtzum Anfang der Seite