Unterhaltung: Am Rande: Urteil der Woche

Janet, 01. Juni 2017, um 13:44

http://www.focus.de/digital/internet/facebook/facebook-urteil-eltern-erhalten-keinen-zugang-zu-konten-ihrer-verstorbenen-kinder_id_7200996.html

Karl_Murks, 01. Juni 2017, um 14:12

Dafür 👍

Janet, 01. Juni 2017, um 14:15

Ich kann den Ärger der Eltern über dieses Urteil nachvollziehen.

Noddy, 01. Juni 2017, um 14:18

Wirklich? Is aber schon ein schwieriges Thema

sprachlos, 01. Juni 2017, um 14:18

und ich kann das urteil gut nachvollziehen.
ohne das der chatpartner zustimmt,
sollte der chat vertraulich bleiben.

nur damit die eltern ihr gewissen beruhigen können,
muss man nicht rechte dritter verletzen.

Janet, 01. Juni 2017, um 14:28
zuletzt bearbeitet am 01. Juni 2017, um 14:32

Würdest du dich nicht dafür interessieren, ob dein Sohn oder deine Tochter Hinweise auf Suizidgedanken bei Facebook gegeben hat? War gestern Thema in der Tagesschau. Natürlichist da bei einer Herausgabe von Facebook der Datenschutz anderer User betroffen. Aber das ist doch so etwas wie ein letztes Vermächtnis. Ich finde das grauselig, dass so etwas im Netz untergeht.

Das letzte Wort ist noch nicht in dieser Angelegenheit gesprochen.

Kann natürlich auch sein, dass wenn Daten herausgegeben werden, dann Facebook als Betreiber durch die Eltern mit in Verantwortung genommen wird. Könnte ich mir vorstellen. Ist ein sehr sensibles Thema.

spielfreak, 01. Juni 2017, um 14:36

wenn es sich um einen Suizid handelt was schlimm genug ist sollten die Eltern aber auch mal bei sich selbst schauen warum es so weit kommen musste.

Muss ein junges Mädchen Hilfe im Netz suchen und kann es sich nicht den Eltern bei Problemen anvertrauen? Das ist doch so etwas von traurig, also ist wohl auch da einiges schiefgelaufen. Da bin ich auch eher bei Lothar worum es den Eltern eigentlich geht oder gehen könnte: vlt sich weniger mitschuldig zu fühlen ...

Noddy, 01. Juni 2017, um 14:40

Wenn es der Wunsch des Kindes war, den Eltern ihre Beweggründe zu offenbaren, gäbe es die Möglichkeit eines Abschiedsbrief. Vielleicht gibt es ja auch ein Recht Geheimnisse mit ins Grab zu nehmen.

Wenn sich die Eltern für ihr Kind interessieren haben sie schlicht den falschen Zeitpunkt gewählt, den zu dem sie nixmehr beeinflussen können.

Karl_Murks, 01. Juni 2017, um 14:40

Freak, bei Dir is auch einiges schiefgelaufen!
Gibt es eigentlich EIN EINZIGES Thema, zu dem Du mal keinen Dünnschiss schreiben musst?

sprachlos, 01. Juni 2017, um 14:41

das die eltern neugierig sind,
ist klar,
aber das heist noch lange nicht,
das sie ein recht auf offenlegung haben.
da sind auch rechte anderer betroffen.

spielfreak, 01. Juni 2017, um 14:42
zuletzt bearbeitet am 01. Juni 2017, um 14:57

murks,
ob es dir passt oder nicht: du bist hier nicht der Forumswächter und die von mir beschriebe Tatsache
das man Jugendliche öfter mit ihren Problemen alleine lässt oder man keinen Zugang zu ihnen findet ist eine unangenehme aber vorhande ...

Der Datenschutz geht vor dem Interesse einzelner (Fernmeldegesetz)
Nur wenn Justiz oder Polizei eingeschaltet wird oder ermittelt wird kann eine Freigabe erfolgen, ob die Eltern nach den Ermittlungen Zugriff haben kann ich nicht beurteilen.

Karl_Murks, 01. Juni 2017, um 14:45

Wenn die Eltern zu Lebzeiten keinen Zugang zum Account hatten, wird das seine Gründe gehabt haben.
Warum sich da post filialis mortem was dran ändern sollte, erschließt sich mir nich.

soli, 01. Juni 2017, um 14:47

Wie Murks (was spielfreak betrifft)

Karl_Murks, 01. Juni 2017, um 14:48

Freak, Dein Geseier is und bleibt in diesem Zusammenhang Dünnschiss; es geht völlich am Thema vorbei.

Ich nehme mir nach wie vor das Recht raus (Stichwort: Freies Forum), Dich darauf hinzuweisen, dass ich Dein Geschreibsel (wie so oft) für Müll halte.

sprachlos, 01. Juni 2017, um 14:48

wenn ein staatsanwalt
ermitteln würde,
dann wäre die sache anders zu berwerten,
dann ginge es um die aufklärung eines verbrechens.

aber das ist hier nicht der fall,
nur weil die eltern nach einer erklärung suchen.

spielfreak, 01. Juni 2017, um 14:54

genau

spielfreak, 01. Juni 2017, um 14:56

murks,
vlt erklären dir andere den Zusammenhang 😄

Lappen, 01. Juni 2017, um 15:01

Hotte erklärt die Welt:

Sabine: "Sag mal Jutta, meinst du, ich soll mir das Tagebuch meiner verstorbenen Tochter durchlesen, oder findest du das unangebracht?"
Jutta: "Hm, also ich finde ich, du solltest erstmal ausgiebig darüber nachdenken, ob sie sich nicht vielleicht umgebracht hat, woran du dann ja zweifelsohne Schuld wärst."

Karl_Murks, 01. Juni 2017, um 15:03

Diskussion: PKW-Maut auf Autobahnen - ja oder nein?

Spielfreak: "Es ist eine Provokation, dass Autofahrer mit über 50 Sachen durch eine 30-Zone fahren. Es müssen hier verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden - vor allem im Bereich von Schulen."

In dieser Liga spielt Dein Geseier ganz vorne mit.
Traurich, aber isso.

spielfreak, 01. Juni 2017, um 15:03

schmutziger Lappen wieder mal ..

spielfreak, 01. Juni 2017, um 15:06

das Kinder sich ihren Eltern oft nicht anvertrauen sich unverstanden fühlen (besonder in der Pubertät) und sich dann Hilfe im Netz oder sonstwo suchen was auch leider zu traurigen Fällen wie diesem führen kann muss ich Eltern doch wohl nicht erklären oder wollt ihr das nicht hören?

Seb1904, 01. Juni 2017, um 15:21

1. Facebook ist Teufelswerk.
2. Es geht hier nicht um die vermuteten Versäumnisse von Eltern. Das moralinsaure Geseier ist also - hier hat der Murks Recht - fehl am Platze.
3. Gibt es eine Funktion bei fb im Sinne von: "Im Todesfall soll mein Account folgenden Personen zugänglich gemacht werden?"

Eine Rechteverletzung Dritter sehe ich hier nicht. Analogie: wenn ich erbe, erbe ich auch die Briefe des/der Verstorbenen. Da werden durch Lektüre auch keine Rechte verletzt.

spielfreak, 01. Juni 2017, um 15:34

die Versäumnisse von Eltern sind in solchen Fällen immer ein Thema .. aber macht doch die Augen zu ..

sprachlos, 01. Juni 2017, um 15:39
zuletzt bearbeitet am 01. Juni 2017, um 15:40

das gericht zieht die Analogie
zu telefongesprächen, hat das verfassungsgericht
analog schon zu emails entschieden.

also nichts mit briefen oder tagebüchern
des verstorbenen.

Hafenkante, 01. Juni 2017, um 16:30

Der spielfreak möchte nicht verstehen, dass wir in einem Rechtsstaat leben. Da ist die Würde des Menschen nun mal unantastbar. Auch nicht von den Eltern, auch wenn die das gerne so hätten. Danach fragt der Staat nämlich nicht. Ein Glück.

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