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Doppelkopf-Strategien: wann Antwort bei Dullenausspiel?

https://www.fuchstreff.de/spiele/68571237-nor...

Hier hat der Partner sowohl Dulle als auch schwarze Farbkontrollen an zwei. Mein erster Gedanke war, ich hätte hier sofort Re gesagt um Dulle anzuzeigen, da diese wertvoller für den Partner ist.
Mein zweiter Gedanke war, Antwort nach Legen der Karte schont die Dulle und man wird direkt in Fehl angespielt. Allerdings besteht dann die Gefahr des Farbabstiches.
Ich würde jetzt immer noch sofort Re (Dullenanzeige) sagen.
Wann antwortet ihr?

richtig wie du schreibst.
Das Re vor legen der Karte heisst Dulle.
Re danach schwarze Asse.
Der Unterschied und der Vorteil ist offensichtlich:
Man läuft weniger Gefahr in das vlt falsche/ längere As geschoben zu werden was gestochen wird.
Also sofortiges Re vom Dullenpartner Trumpf kommt dann erstes schwarzes As mit Zögern 😄

Im genannten Spiel ist der Partner relativ trumpfkurz und hat zwei gleichlang besetzte schwarze Doppeladler auf der Hand.
Ist da die Antwort für schwarze Farbkontrolle, besonders an 2 nicht relevanter? Die Dulle könnte ich im 3. immer noch zwischenziehen und hätte somit beide Informationen im Absagezeitraum transportiert.

Prinzipiell is dem Gedanken was abzugewinnen.
Allerdings halte ich es für verfehlt, mit dem Blatt an 2 die Kapitäns-Laufbahn einzuschlagen; ich gebe brav die Dullenantwort.
Wenn der Partner mehr haben will, soll er fragen.

hier gab es schon Freds zu diesem Thema, da wurde der Zeitpunkt der Re Ansage und die Kriterien als massgeblich/ verbindlich gesehen.
Ein Abweichen davon halte ich für merkwürdig ...

Ich kann mir ebenfalls gut vorstellen, das Re erst nach meiner Karte zu geben.
So kann ich zumindest sicher sein, zunächst die kürzere Farbe meines Partners auf den Tisch zu bekommen.
Spielt dieser nun Pikneun (oder den König, wobei hinter mir König/Neun fallen), könnte ich mir sogar vorstellen, das Pikrückspiel vorzuziehen, bevor ich Kreuz anfasse.

Dieser Eintrag wurde entfernt.

Sehe es wie der Lappen. Ein Re nach meiner Karte würde mir den Anschub der kürzeren Farbe meines Partners bescheren. Nach Durchlauf dann im 3. Stich Karo 10, welches man ja durchaus als Bestätigung der 2. Dulle sehen könnte. So hätte ich mein Blatt im Ansagezeitraum doch gut beschrieben.

Zum Murkse:
Ich sähe in der Variante der Farbkontrollbekennung keine Meuterei sondern lediglich ein vorausschauendes und mitdenkendes Gehorchen.
Der Partner kann kein gar so dickes Brett halten, sonst würde die stille Dulle nicht kommen, an das Ziel der ausgetrumpfte Gegner kämen wir nur sehr schwer ran.
Die nachgespielte Dulle im Dritten wäre ein Tempoverlust zu Gunsten der Aufklärung.
Die lappische Variante mit Überstich des Partners an 4 könnte den Partner auch zur Annahme verleiten ich sei in der zweiten schwarzen Farbe frei.
Wie dem auch sei, Luxusprobleme.

Ich gebe dieses Re sofort!

Ansonsten würde mein Partner die wichtige Dulle nicht kennen für nachfolgende Tiefabsagen. Anscheinend hat er den Besitz der Partner-Dulle aber ohnehin nicht erkannt, wie seiner Spielweise hier vermuten lässt.

Jetzt spielt der Partner sogar von beiden Doppel-Assen aus, und der Partner bleibt dennoch bei einer müden keine 90-Absage stehen. Mit dem sicheren Wissen der Partnerdulle ging doch nun blind die keine 60-Absage.

Ich würde evtl. meine Doppel-Asse gar nicht anspielen, weil ich den einen oder gar beide Gegner durchaus austrumpfen könnte, bevor ich sie mir unnötig abstechen lasse. Allerdings müsste ich dann selbst eine Absagestufe riskieren oder haushauch gewinnen, und meinem Partner die Asse vorenthalten. Das kommt ja auch nicht immer so gut an.

Wenn ich aber ohnhein nur nach 3 wichtigen Vorteilen (2 Doppel-Asse plus Dulle) eine Stufe absagen möchte, dann kann ich die Asse auch zunächst zurückhalten. Jetzt sind ja trotz dem Vorspiel der beiden Asse keine weitreichenden Mehrabsagen erfolgt. Dann muss ich dieses Abstichrisiko auch gar nicht eingehen.

Hier ist doch das Re sofort erfolgt. Wäre es nicht gekommen, müsste man die Dulle vorspielen, um deren Besitz anzuzeigen oder selbst um eine Absagestufe als Kurztrümpfer erhöhen. Das sage ich doch besser konventionsgemäß mein sofortiges Re und mein Re-Partner macht das Beste daraus.

Eine Trumpfrunde meines Partners hätte ich jedoch als den Normalfall empfunden. Dann müsste ich mich entscheiden, wie mein nachfolgenden Spielplan ausfällt. Hätte man neben der Dulle nur ein schwarzen As, wäre doch ein Anspiel von Fehl verfehlt.

Gut, dann würde logischerweise niemand dieses Positions-Re auf Fehlkontrolle geben, aber ich bleibe dabei, diese Information der fehlenden Dulle sollte mein Partner vorzeitig erhalten.

Ausnahme: Man traut sich selbst eine oder gar mehrere Tiefabsagen mit der Ergänzungskarte nach dem Dullenvorspiel des Partners zu.

Tront: 'Ich gebe dieses Re sofort!
Ansonsten würde mein Partner die wichtige Dulle nicht kennen für nachfolgende Tiefabsagen. '
Warum reicht die Dulle im 3. Stich nicht aus? Sie wäre ja lediglich gefährdet wenn der 2. Stich von Kontra eingestochen würde.

wie Southern

Zum einen müsste ich durch ein Vorspiel der Dulle diese dem Partner nachreichen und den zweiten Negativ-Punkt hast du selbst angesprochen, Kvothe.

Würde ein doppelt besetztes As im 2. Stich herausgestochen, hätte man sich vermutlich sämtliche Tiefabsagen in diesem Spiel verbaut.

Übertrieben ausgedrückt: Anstatt (fast) schwarz zu gewinnen, wird nicht einmal mehr die keine 90 mehr abgesagt.

Aber anscheinend liegt diese "Art der Nicht-Informationsvermittlung" ja gerade im Trend!

Das Blatt ist mir stark genug für eine grosse Abfrage. Ich antworte auch gleich.

In Tronts Beiträgen steht leider so viel Blödsinn (sorry Tront^^), dass es mir zu mühsam ist, darauf im Einzelnen einzugehen.

Wie der Lappen.
Wer 5 Trumpf zu nem Dullenaufspiel mitbringt braucht sich über Tiefabsagen überhaupt keine Gedanken machen.

PS: Auf eine große Abfrage dagegen könnte man gleich springen, da man sicher alle Fehlverlierer des Partners deckt und der Partner nur die Trumpfabgeber auszählen muss.
DANN hätte man auch tatsächlich mal einen Fall, bei dem man keine Asse auf den Tisch bringen muss ohne Not.

Ich weiß nicht, wie man immer auf so abstruse Ideen kommt, mit 5 mal Zug Die Gegner austrumpfen zu wollen.
Gib dem Aufspieler mal zwei Herz, dann geht so ein Verzweiflungsabzug als Deppenmove des Jahres in die Analen ein, wenn man das Spiel noch irgendwie verliert...

Die Sprungabsage wäre doch schon einmal eine Idee.

Dass viele der Götterspieler allerdings nur mit gesehenen Assen leben und spielen können, nervt mich genauso gewaltig!

Ihr seid doch sonst so genial, sich Partnerstärken erfragen zu können? Weshalb klappt das bei Assen nur nie?

Weil es nur Kacke ist, deren Illusion dich besser schlafen lässt, aber leider nicht funktioniert und noch nie geklappt hat.

Wenn du mal vernünftig gelesen hättest, wüsstest du, dass zumindest ich in der Ansage von eumel kein Dullenbekenntnis sehe, sondern die Bestätigung der schwarzen Farbkontrolle.

Das ist der erste Punkt, der mich an deinem Beitrag ärgert ("Hier ist doch das Re sofort erfolgt. Wäre es nicht gekommen, müsste man die Dulle vorspielen, um deren Besitz anzuzeigen"). NEIN, NEIN und nochmals NEIN!
Das Re kam eben NICHT vor der eigenen Karte sondern NACH der eigenen Karte. Weshalb es so schwer sein soll, darin einen Unterschied zu sehen, will mir einfach nicht in den Kopf!

Soviel schon mal zu deiner Frage, weshalb man die Asse nicht erfragen kann: ICH HABE SIE LÄNGST KOMMUNIZIERT!!!

Darüber hinaus finde ich es wirklich langsam lächerlich, mit welchen Blättern einige Spieler (unter anderem du) darauf abzielen, ihre Gegner auszutrumpfen.
"Oh, ich hab fünf Trumpf, dabei sogar 'ne Karodame - das muss doch wohl klappen..." Pfft...

Es geht doch gar nicht darum stets beide Gegner auszutrumpfen, sondern um die unnötigen Abstiche, die man durch anderen Arten der Kommunikation, die euch fremd zu sein scheinen, auch anders übermitteln könnte.

Deine beiden schwarzen Asse hättest du mit einem zeitlich gesetzten Re kommuniziert, aber die Dulle eben nicht.

Allerdings habe ich im Protokoll mich fälschlicherweise wieder auf die 1,8 Sekunden bei Eumel versteift, die erst wieder nach dem Legen zweier Karten anderer Mitspieler erfolgte.

Diese Fuchstreff-Darstellung behagt mir zwar nicht ganz, aber ich sollte sie zumindest langsam erkennen.

Dieses Beharren auf alleinige Richtigkeit ohne jeden wirklichen Praxisbeweis, was das Anspiel der "frühen Asse" angeht, halte ich ebenso für ungerechtfertigt.

Zeig endlich mit einem scheiß Beispiel, oder hör auf immer so dreist zu behaupten es würde funktionieren. So landest du bald auf meiner trollliste.
Bei der Kackleiher jedes Mal schwillt mir echt der Kamm.

Meinst du, deine Kommentare nehme ich noch ernst?

Sehe da kein Beispiel, die Sachlage scheint geklärt.

also wenns um die geschriebene eigene Position geht, steht ihr euch (und viele andere Dokospieler ja auch) in nicht soviel nach bis auf die Wortwahl, aber das is nur meine Meinung. Max is dabei halt gerade heraus und Tront eher subtiler^^
mancheiner soll sich ja live auch schon daneben benommen haben...

mir stellte sich neulich die Frage:
hat sich bei tront nach ü1050 freds irgendwas im Doko-Denken verändert zu einer Zeit ohne Fuxtreff?
(wertfrei;Interesse)

Wie funktioniert denn lernen und umdenken auf einem bestimmten Dokolevel?
sicherlich durch Diskussionen mit Anderen und durch deren Impulse, aber jeder (oder nur ich?^^) macht doch zu, wenn man das Gefühl hat, der andere vertritt seine Meinung zwar mit Argumenten (nachvollziehbare oder nicht nachvollziehbare liegen da nunmal im Auge des Betrachters), aber zu vehement.
Und dann fängt das Gepampe an^^
Da sollte man sich vielleicht manchmal lieber nen kühles Bier schnappen und den Kamm abschwillen lassen ;-)