Doppelkopf-Strategien: "Lügen" haben kurze Beine

Ex-Füchse #140010, 04. Dezember 2018, um 11:51

Woher der Drang kommt, die Dulle raushauen zu müssen, hat sich mir bislang noch nicht erschlossen.

SchwillTiger, 04. Dezember 2018, um 11:57

Gilt wie gesagt nicht für hier aber grundsätzlich:

Hat dein p eine Dulle, erreicht du ihn zu 100%.

Sitzt der p an 4 und hat keine Dulle, erreichst du ihn über Trumpf hin und wieder. Du kannst also dein Nachspiel optimieren und deinen p häufiger erreichen. Bei einem eigenen Ass mMn nicht so wichtig.

SchwillTiger, 04. Dezember 2018, um 12:08

Wie viele gegnerische Toptrümpfe meinst du denn mit Dulle Alte Pikdame vernichten zu können (insbesondere dann, wenn p an 2 oder 3 sitzt)?

Ex-Füchse #140010, 04. Dezember 2018, um 12:11

ich glaub, ich mach demnächst nochmal ein paar Türchen im Adventskalender auf und scroll mal durch Spielprotokolle

SchwillTiger, 04. Dezember 2018, um 12:19

Wie häufig hat man solch ein Blatt im Verhältnis zu "regelkonformen" Dulenaufspielen? Wie oft wird dann ungefragt eine Absage rausgehauen? Wie oft geht diese dann verloren?

Soll man sich wirklich einen Kopf darum machen, dass man Vertrauen verliert, weil man in 5000 Spielen einmal nicht nach den Vorstellungen des Partners gespielt hat? Ich finde diese Äußerungen "Das war das letzte Mal, dass ich dir geantwortet habe" immer sehr befremdlich.

In den anderen Spielen können Stärken i.d.R. erfragt werden. Und wenn dann mal ne Absage liegen bleibt, weil ich mir anhören muss "Bei dir weiß man ja nie ob 5 oder 8 trumpf!" Dann ist das eben so. Reich an Punkten wird man durch Absagen sowieso nicht. Aber umgebogene Spiele auf Grund von partnerfindung schon eher.

My 50 Cents

SchwillTiger, 04. Dezember 2018, um 12:36
zuletzt bearbeitet am 04. Dezember 2018, um 12:49

Und du überlegst dir krampfhaft schwachsinnige Spielweisen, um individuell zu sein.

Ansonsten hast du mit dem ersten Teil Unrecht, mit dem zweiten Teil Recht.

Denn:

"„my two cents“ („my 2 ¢“, lang „put my 2 cents in“) ist ein nordamerikanisches Vollidiom#1
und entstammt ursprünglich vom englischen Idiom „my two-cents“ oder
lang „to put in my two cents worth“, auf deutsch „meine zwei Cent wert“.#2 Es wird als Abschlussformel benutzt und bedeutet so viel wie „(Soweit) meine unbedeutende Meinung.“"

Woher meine Meinung kommt ist ziemlich unerheblich. Dass du vermutlich im Kaspar-Hauser-Style aufgewachsen bist, erklärt natürlich dein soziopathisches Verhalten und dass du dir deine Meinung tatsächlich selber bildest, aber deshalb solltest du nicht die Meinung anderer - auch wenn sie eine Kopie der Meinungen Dritter ist - als solches diskreditieren.

Impfmuffel, 04. Dezember 2018, um 12:38

Wie Octo.

Jm2c.

Impfmuffel, 04. Dezember 2018, um 12:40

Scnr.

SchwillTiger, 04. Dezember 2018, um 12:58
zuletzt bearbeitet am 04. Dezember 2018, um 13:06

😁 (leider keinen Smiley mit Messer zwischen den Zähnen gefunden).

Für mich ist "Re spielt Trumpf" uralt, ES alt und Dulle mit 5 Trumpf fortschrittlich.

Dich ordne ich irgendwo zwischen Napoleon und "Re spielt Trumpf ein". Also auch zeitlich trifft es Kaspar Hauser ganz gut.

Aber da hat sicherlich jeder seine eigene Zeitleiste.

Erinnerung an mich: Noddy ab jetzt immer Kaspar nennen. Ist doppelt witzig.

[x] in before: Noddy will mir noch erklären was witzig ist, indem er schreibt "das ist nicht witzig du Doofi"

Seb1904, 04. Dezember 2018, um 13:16

Peinlich ist es allemal.

Kiboko, 04. Dezember 2018, um 13:46

Hirnklaus, vor ungefähr 2 Stunden: "das ist falsch."

https://www.youtube.com/watch?v=5KT2BJzAwbU

Kiboko, 04. Dezember 2018, um 13:56

NoddyH, vor ungefähr einer Stunde ...
"Entspricht aber auch meiner Erfahrung mit der ganzen Dokoszene, es werden Uralterfahrungen weitergegeben, die unreflektiert übernommen werden und hier mit dem Messer zwischen den Zähnen durchgesetzt werden. "

Ich spiel nun überwiegend live und weniger online.
Solange sich die absolut überwiegende Masse der Dokospieler live an die Konventionen, egal wie alt sie sind, hält, hast du gar keine Chance anders zu spielen. Das ist halt auch die Sache mit den Informationen und dem Vertrauen.

Natürlich kann/muss man auch solche Dinge hinterfragen. Nur müsste es dann dazu eine Diskussion geben und eine Anpassung der Konventionen/des ES. So eine Art laufende Fortschreibung.

Eine, die auch kommuniziert und angewandt wird.

Wird schwierig. Hier besonders wenn ich so sehe wie hier teils gespielt wird und was hier sonst noch von den Intelligenzabstinenzlern verzapft wird.

Nicht von den lernfähigen Anfängern, die meine ich nicht.

Hab leider auch keine konstruktive Idee wie man eine Fortentwicklung auf die Beine stellen könnte.

Hirnklaus, 04. Dezember 2018, um 14:11

Man könnte sich einfach an Sinn und Logik halten und weniger auswendig lernen.

SchwillTiger, 04. Dezember 2018, um 14:29

So wahr was du schreibst.

Kiboko, 07. Dezember 2018, um 16:30

Solange es noch reicht das Schlauscheisser hier nebensächliche Googleergebnisse rein kopieren ist ja alles gut.
Der Kern des eigentlichen Problems bleibt von den meisten unerkannt.
Es wird sich auf dem Weg nichts ändern.

Ist auch egal, hier muss man mit solchen Leuten nicht an einem Tisch sitzen.
Ist eh nur noch Zeitvertreib.

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