Doppelkopf-Strategien: Unterpunkt für Dullenaufspiel is Doof :-P

Ex-Füchse #11004, 16. Oktober 2012, um 00:35

(pro spiel)

Ex-Füchse #15119, 16. Oktober 2012, um 00:36

weil es um sonderpunkte geht, als re wirst du den sonderpunkt "gegen die alten" nicht oft holen...

Ex-Füchse #16890, 16. Oktober 2012, um 00:37

Achso, klar!

Ex-Füchse #15119, 16. Oktober 2012, um 00:39

finde es aber ein Phänomen, dass diese Statistik weder von Spielstärke, noch von Aggressivität abhängig zu sein scheint...

Ossi, 16. Oktober 2012, um 00:41

weil du im schnitt ca. jedes 2. spiel re bist

Talentfrei, 16. Oktober 2012, um 00:42

Ist doch logisch, spielst du an schwächeren Tischen, dann wird weniger soliert und du kannst häufiger gegen die Alten gewinnen.
An stärkeren oder an BW-Tischen ist das nur schwer möglich.

Ossi, 16. Oktober 2012, um 00:50

Interessantererweise liegt der Wert "gegen die Kreuz Damen gewonnen" bei fast allen zwischen 0.17 und 0.18.

Ex-Füchse #15119, 16. Oktober 2012, um 00:53

jepp, auch bei noddy, spartacus und hdf.... unterschiedlicher können spielweisen doch kaum sein...

Talentfrei, 16. Oktober 2012, um 00:55

Ihr beiden habt doch wirklich gar keinen Plan.
Gute Spieler gewinnen nicht häufiger, sondern höher.

Ex-Füchse #15119, 16. Oktober 2012, um 00:59

geht nicht um besser oder schlechter...
geht um ohne abfragen, wenig abfragen und extrem viele abfragen.
Noddies theorie ist ja, das er besonders viele spiele gewinnbar macht, durch seine abfragen, dem ist statistisch gesehen einfach nicht so...

Talentfrei, 16. Oktober 2012, um 01:02

Es wäre aussagekräftiger, wenn wirklich nur die Normalspiele in die Wertung einfließen würden.

Ossi, 16. Oktober 2012, um 01:03

@Talentfrei:
Ich behaupte mal, dass gute Spieler häufiger und höher gewinnen. Sie werden in der Regel ihre Spieler höher ausreizen aber auch öfters knappe Spiele umbiegen.

Talentfrei, 16. Oktober 2012, um 01:06

Behaupten kann man viel. Die Unterschiede sind nur marginal.

Tront, 16. Oktober 2012, um 01:07

Ja und eine Quote von gewonnenen Erstabsagen, die fehlt nämlich auch. Was nützt mir eine Ansagequote von z. B. 0,40, wenn ich vielleicht nur 45% meiner angesagten Spiele auch gewinne.

niveauflexibel, 16. Oktober 2012, um 01:08

Interessant wäre vor allem folgende Statistik
bsp 0,27 Ansagen (!davon xx Prozent gewonnen!)
da würde man denk ich sehr schnell den Unterschied sehen zwischen gutem und schlechten Spieler...das geht dann nämlich Richtung Spielverständnis...

Tront, 16. Oktober 2012, um 01:10

Die "guten" Spieler gewinnen höher, auch mehr knappe Spiele, aber selten insgesamt deutlich häufiger, würde ich es mal zusammenfassen.

Tront, 16. Oktober 2012, um 01:12

Ich glaube, die Idee von Niveauflexibel wurde schon einmal aufgegriffen, mir gefällt sie auch, es scheint an der Umsatzung zu hapern.
Obwohl es hier auch viele weniger wichtige Stastistiken gibt.

Talentfrei, 16. Oktober 2012, um 01:36

Mal zurück zum Thema.
Noddy möchte seine Stärken gerne auf der Hand halten, gerade bei diesem Blatt (2 eigene Trumpfvolle, 3 Kreuz, 2 Pik) frage ich mich, wozu?
Mit der Dulle greift er doch auch im späteren Verlauf nichts fettes ab.

Ossi, 16. Oktober 2012, um 01:42

Der Beispielfall ist für mich ein typisches Dullenaufspiel, besser kann man sein Blatt doch nicht beschreiben. Ich muss Noddy hier widersprechen, denn wer hier NICHT die Dulle spielt, ist auf einem Ego -Trip, da er seinem Partner anscheinend nicht über sein Blatt verraten möchte.

Spartakus, 16. Oktober 2012, um 07:54

"Dullenaufspiel ohne folgende eigene Ansage is ein Versuch das Spiel aktiv zu bestimmen".

Der Drang nach Aktivität kommt bei mir erst an zweiter Stelle, wenn es um die Wahl der Spielstrategie bzw. Spieleröffnung geht. Zunächst prüfe ich ob mein Blatt stark genug ist bzw. Möglichkeiten bietet das Spiel kontrolliert zu steuern. Der Begriff "Kontrolle" kommt bei mir an erster Stelle. In diesem Beispiel ist das gegeben. Wenn zum Beispiel die Blaue fehlt und Leute die Dulle trotzdem spielen, wird versucht das Spiel zu kontrollieren, obwohl das Material dafür nicht ausreichend ist. In solchen Fällen schließe ich mich dem Begriff "Leuchtrakete" gern an.

Erst wenn ich zu dem Ergebnis komme, dass Kontrolle unmöglich bzw. unangebracht ist, prüfe ich meinen persönlichen Drang nach Aktivität. Dieser ist bei mir in der Regel ziemlich gering ausgeprägt, deswegen die Standarderöffnung mit Fehlanschüben, während andere Spieler gern aktive Eröffnungen mit Trumpf bevorzugen. Aber wie gesagt: Vorab die Möglichkeit nach Kontrolle prüfen. Wer diese Möglichkeit mit dem Beispielblatt auslässt, macht aus meiner Sicht etwas verkehrt.

Diese Betrachtung gilt selbstverständlich nur unter konvenstionstreuen Spielern. Da die Konventionssicherheit beim Fuchstreff im Durchschnitt gesehen relativ niedrig ist, würden Statistiken über Erfolge bzw. Misserfolge zu konventionellen Spielweisen sicherlich ein verfälschtes Ergebnis abliefern. Dazu muss man sich nur mal das Beispiel hernehmen. Tront spielt Dulle, an Pos. 2 von Re Karo 9 und hat später den König. So etwas würde in die Statistik mit einfließen, weil die Spieler ja keine Armbinde tragen wo drauf steht: Kenne keine Konventionen.

Ex-Füchse #4596, 16. Oktober 2012, um 08:50

Max, mein Aufspiel als Kontra hatten wir recht intensiv untersucht, die Statistik dazu is im Moment in meinem Forum verpackt.

Es läuft darauf hinaus, das ich weniger Spiele als z. B. Sparta gewinne, dabei aber einen deutlich besseren Schnitt erziele. Bei den Untersuchungen habe ich auch Spiele einzeln analysiert und durchaus Stellschrauben gefunden an denen ich den Erfolg meines Aufspiels beeinflussen kann.

fritz9000, 16. Oktober 2012, um 09:17

Noddy, du schreibst "in meinem Forum",
hast Du ein eigenes?
Frage aus Interesse.

Ex-Füchse #4596, 16. Oktober 2012, um 09:32

Ja, hab ich aber zurzeit eingepackt.

Spartakus, 16. Oktober 2012, um 09:33

Er hatte mal eins.

http://148896.homepagemodules.de/

Spartakus, 16. Oktober 2012, um 09:33

sry, überschnitten

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