Unterhaltung: US-Wahlen: Pest oder Cholera?

boomer01, 07. November 2012, um 09:38
zuletzt bearbeitet am 07. November 2012, um 09:41

....dazu muss aber auch gesagt werden, dass die trennung in die "boesen" und "guten" schon sehr stark von unseren medien forciert wird.
die amerikaner selbst sehen mittlerweile die unterschiede in den politischen programmen aehnlich wie in unserer parteienlandschaft.
(das ist nicht meine persoenliche meinung, sondern wurde heute nacht in einer journalistenrunde mit amerikanern ohne widerspruch so beschrieben)

Seb1904, 07. November 2012, um 09:39

Ok. Falsch interpretiert. Ziehe zurück.

Dass da der richtige gewonnen hat, schrieb ich bereits.

Stoni, 07. November 2012, um 11:11

Zumindest nicht der Falsche mMn, Seb ... ich kenne die USA nicht gut genug, es wird schon Gründe geben, Obama zu kritisieren bes. wirtschaftspolitisch ...
Aber ich bin schon froh, dass wir zumindest die nächsten 4 Jahre ein bisschen geschützt sind vor den selbstgerechten, abstrusen Ideen alter, bildungsferner, baptistischer, mormonischer, weißer Männer vom Dorf, die republikanisch sind. So wie Romney, der sich auch als „Heiliger der Letzten Tage“-Mormone im Besitz der eigentlichen christlichen Wahrheit sieht.
..... brrr .... entschuldige, wenn mir das gestört vorkommt .... aber dann doch lieber der von jungen, gebildeten Städter(innen) getragene Obama, deren Denken und Handeln auf Wissenschaft und Wahrheit beruht ...

Goldmurks, 07. November 2012, um 11:57

Ich habe Herrn Obama erstmal in einer PN gratuliert.

Und Herrn Romney nebst Gefolgschaft lediglich als gestört zu bezeichnen, halte ich für durchaus wohlwollend umschrieben.

boomer01, 07. November 2012, um 12:29

na ja, wer sein land jedes jahr mit einer billion dollar verschuldet hat, ist ja auch nicht unbedingt ein held...

Kvothe, 07. November 2012, um 12:55

Ich freue mich ebenfalls, dass dieser Kelch an uns vorüber ging. Langfristig sehe ich die Politik Obamas als Willen eine sozial gerechtere Gesellschaft zu erschaffen. Für mich ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings ein sehr steiniger Weg, ohne Unterstützung aus dem Kapital, denn dort sind die Interessen anders gelagert. Der Zenith der Weltmächte USA und Russland ist lange überschritten, andere Länder übernehmen Führungspositionen, beeinflussen wichtige Entscheidungen, sind wirtschaftlich stabiler und haben enormes Wachstumspotenzial.
Im Niedergang der ehemaligen Weltmächte, ich zähle Europa im wesentlichen dazu, sehe ich enorme Gefahren auf uns zukommen, denn Geduld, Bescheidenheit, Toleranz und Demut sind Eigenschaften die wir noch erlernen müssen, bis jetzt war dies nicht nötig.

cajou2, 07. November 2012, um 17:43
zuletzt bearbeitet am 07. November 2012, um 17:44

Ein großes Problem bleibt: Nicht einmal CSU-ler und Linke in Deutschland sind in wesentlichen politischen Positionen derart weit voneinander entfernt wie Demokraten und Republikaner. Finden beide Blöcke keinen versöhnenden Grundkonsens, so drohen wirtschaftliche Abgründe bis hin zu einer Chinoaisierung, die weltweite Auswirkungen hätte. Zu befürchten ist, dass die Blockade der Regierung im Repräsentantenhaus weitergeht und damit das Meiste an dringend notwendigen Weichenstellungen unmöglich bleibt.

Sissy_Voss, 07. November 2012, um 20:15

Chinoaisierung?
Dagegen bin ich zum Glück geimpft!

zur Übersichtzum Anfang der Seite