Unterhaltung: Versuch einer Annäherung

TurboJo, 05. Mai 2019, um 10:18

Der Kevin wird es zusammen mit Hau Dir in die Fresse Nahles schaffen die SPD unter die 5% Hürde zu katapultieren..... 😄

Seb1904, 05. Mai 2019, um 10:55

Varoufakis. (Der Spitzenkandidat von DiEM25!) Ioannis Varoufakis also. Klingelts?
Genau mein Mann. Der Typ, der gar nicht genug Kohle von Deutschland erhalten konnte, um seine marode, korrupte und völlig runtergewirtschaftete Region vor dem Kollaps zu retten und gleichzeitig nichts besseres zu tun hatte als mit einer Riesenklappe auf der EU im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen herumzutrampeln, genau dieser Typ also will jetzt mit den Stimmen der deutschen Wähler einen feist dotierten EU-Parlamentsplatz ergattern. Bezahlt zu 25% von - na, von wem wohl? Genau. Der ist ganz genau mein Mann.

Da weiß ich doch jetzt schon, wie deutschlandfreundlich der im Parlament auftreten würde.

Merke: nur die allergrößten Kälber wählen ihren Schlächter selber!

Da lob ich mir seine Vize. Die kommt immerhin aus Wien.

Diese ganze EU-Wahl ist doch eine Farce. Alleine vier Parteien, die den Tierschutz im direkten Listen-Namen haben. Vier!
Europa? Keine Einzige.

Will ich jetzt die Tierschutzpartei wählen oder die Partei für die Tiere? Tierschutz hier! oder doch die Tierschutzallianz?

Kannze nich lernen, sowas.
Monty Python so: facepalm. Scheisse. Vier!! Vier! Da hätten wir mal drauf kommen sollen. Volksfrontpartei aus Judäa! Das wäre ein Brüller geworden.

Und wer geglaubt hat, dass „Die Partei“ mit dem titanic-Mann Sonneborn an der Spitze der Gipfel der allgemeinen Volksverarsche sei, auch der sieht sich getäuscht.
„Die Direkte!“ ist eine Liste von sieben Studenten aus dem Raum Erfurt und einem Gymnasiallehrer - immerhin - ein akademisch anmutendendes Projekt, könnte man meinen. Bei genauem Lesen stellt man fest: es ist ein Gymnastiklehrer, der da kandidiert. Ein Vorturner! Hurra. Kannze nich lernen!
Wenn ich das nächste mal für die „Spielfreudigen europäischen Bürger“ antrete, wählt ihr mich dann alle? Motto: Kartenspiel verbindet!

“Die Grauen“ (wohlgemerkt: nicht die Grauen Panther, das ist ne andere Partei) treten jetzt für alle Generationen an. Für barrierefreie Kindergärten? SonntagsnammitachsBingo im Hort?

Das kann nicht Euer Ernst sein. Und solche Leute sitzen dann 5 Jahre im EU-Parlament, kassieren fetteste Diäten plus Flüge, Bahnfahrten und natürlich Altersabsicherung und lachen sich (frei nach Thomas Doll) den Aasch ab.
Sitzen sie nicht? Sitzen sie doch. Weil: Fünf-Prozent-Hürde gibts nicht. Wär auch viel zuwenig.

Immerhin: beim Blick auf den Wahlzettel (liegt mir schon vor, in Hessen stehen 40 Parteien drauf!) kommen einem einige längst vergessen geglaubte Splittergruppen wieder in den Sinn: Ökolinx! etwa mit der unsäglichen und offenbar auch unsterblichen Jutta Ditfurth, die Piraten oder auch die Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Und natürlich die ÖDP - immer ganz weit vorne auf der Hitliste der schlechtesten Hinterzimmerproduktionswahlwerbefilmchen und ganz weit hinten bei den Stimmanteilen. Aber nicht totzukriegen.

Die Sozialdemokraten wollten uns einst den langweiligen Rudolf Scharping, den einschläfernden Hans Eichel und später den trockenen Martin Schulz aufs Auge drücken (weil er Europa nicht länger zumutbar wurde?), was erfreulicherweise jeweils krachend gescheitert ist. Die CDU braucht wie immer ein bisschen länger, ist nun aber offenbar der Meinung, dass sie einen Spitzenkandidaten gefunden hat, der das Ausstrahlungsphlegma der drei Genannten in sich zu vereinen in der Lage ist. Unwählbar, der Mann!

Weiters findet sich einerseits eine ganze Reihe von marxistisch-leninistisch-kommunistischen-Alt68er-Kommunarden-sozialistischen Reststoff-Gruppen (Vierte Internationale!. Gehts noch??) und andererseits noch mehr Spinner und Idioten, die im braunen Sumpfe fischen wollen. Alter! Wenn nicht die AfD und noch nichtmal die NPD die rechteste Gruppierung auf dem Wahlzettel ist, sollte man so langsam Angst bekommen. Nur die, die so gar nichts mehr schocken kann, sollten sich die Seite der Partei „Der III. Weg“ antun.

So langsam wachsen die Sympathien für die Parteien mit einem klaren Programm.
Die „Partei für Gesundheitsforschung“ etwa oder das „Bündnis Grundeinkommen“. Die Feministen dürfen nicht fehlen und die Christinnen auch nicht, und die Humanisten halten sich von vorneherein für was besseres. Die wären vielleicht meins. Guck ich mir mal an. Oder vielleicht doch die hier: „Volksabstimmung - ab jetzt!“

Kennt einer von Euch noch diesen langhaarigen Glatzkopf und Schlagerbarden, der einst für „uns“ beim ESC antrat? Und wer weiß noch, wie seine Kombo hieß?
Sehr gut! Dann wisst Ihr auch, welche Assoziation ich hatte, als ich auf dem Wahlzettel lesen musste: „Bernd Lucke und die liberal-konservativen Reformer“.
Die verarschen uns doch. Alle! Das kann nur eine riesige Version von „Verstehen sie Spaß?“ sein. Bitte sagt mir, das das alles nicht politischer Ernst sein soll.

Und wenn doch: seid Ihr sicher, dass von einem Land, das diesen Wahlzettel zustande bringt, Wohl und Wehe der Welt ausgehen sollte? Ich bin mir sehr sicher, dass nicht!

Dabei wäre es doch so einfach. Wählt die Partei

“Menschliche Welt - für das Wohl und Glücklichsein aller!“ (Listenplatz 30)

Und wem das noch zuwenig zwischenmenschlich ist, der entscheidet sich dann doch für die

LIEBE.

https://liebe-epl.eu/de/ueber-uns-2/

Viel Spaß beim Wählen!

AllesHatEinEnde, 05. Mai 2019, um 12:37

Zur Kühnert-Debatte: Das Problem ist doch, dass die jetzigen Parteien (und zwar alle) keine Idee haben, wie wir die nächsten 20 Jahre gestalten wollen. Irgendwann werden auch FDP wählenden Familienunternehmer merken, dass Maschinen keine Steuern bezahlen, keine Sozialabgaben und zur zeit 10 Mio, dann vielleicht 20 Mio. Deutsche einfach nicht mehr konsumieren. Den internationalen Konzernen ist das schnuppe, weil die einfach weiter ziehen nach Asien etc. Für die hiesigen Unternehmer, die darauf angewiesen sind dass ihre Produkte im Binnenmarkt verkauft werden, ist die ganze Entwicklung genau so ein Garaus, wie für die Leute, die von ihrer Hände Arbeit nicht mehr leben können und auf Almosen des Staates angewiesen sind.

Jetzt wäre es klever zu diskutieren und Lösungen anzustoßen. Aber bei allen Parteien (die Linke nehme ich im Moment nicht so richtig Ernst) heißt es "WEITER SO". Noch mehr Wachstum, noch mehr Ressourcen verschwenden, noch mehr Klima-Tot.

Von daher ist es gut zu diskutieren, von mir aus auch der Artikel 14.3, auch wenn dieser nur partial Probleme löst.

Befremdlich ist dass es zu einem Aufschrei kommt, wenn jemand über unveränderliche Artikel des Grundgesetzes diskutiert. Da kommt der Merz schon gleich um die Ecke und will den ganzen Artikel 14 streichen. Ich versteht das. Da steht nämlich auch drin: Eigentum verpflichtet... Das hören die Heuschrecken nicht so gerne.

Ich sehe immer mehr ein Konsens der Gesellschaft, dass die widerlichen Auswüchse des Kapitalismus überwunden werden müssen, dass sind ca. 150 Konzerne die heute die Welt regieren. Ich sehe aber nichts um nicht zu sagen gar nichts, was diesen Konsens nährt. Eine Transaktionssteuer wäre ein Anfang. Was gegen Cum-Ex oder Leerverkäufe zu machen, ein nächster Schritt. Aber am Ende führt das WEITER SO leider in die nächste Katastrophe, weil aus lauter Angst vor Rechts niemand mehr der Bevölkerung sagen will, dass es anders werden muss. Also muss ich meine Bremer Immobilie schnell verkaufen, weil sie sonst in 20 Jahren im Wasser steht.

Doc_Jule, 05. Mai 2019, um 12:55
zuletzt bearbeitet am 05. Mai 2019, um 13:19

Danke, Manne, genauso....
und nun @seb und Cabeza
es ging mir keineswegs darum, zur Wahl von DiEM25 (hat übrigens Europa im Namen, Seb) aufzurufen, sondern dazu, sich mal mit den Ideen und Vorschlägen auseinander zu setzen, als eine mögliche Diskussionsgrundlage. Insofern hat dein „Aufsatz“ ein wenig das Thema verfehlt, lieber Seb....und „weiter so“, wie es die sog. „etablierten“ neoliberal „offenen“ Parteien anbieten, denen du ja offensichtlich nahe stehst, ist kaum noch eine sinnvolle Option, zumindest für mich nicht

Doc_Jule, 05. Mai 2019, um 13:01

Und auch Nchtwählen ist für mich persönlich keine Option, das Wahlrecht ist ein Recht, das man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen sollte

Stoni, 05. Mai 2019, um 13:10

Doc, den Einspruch habe ich nicht verstanden. Ich habe nur aufgeführt, dass Kevin nie das forderte, was man ihm unterstellte ...
Seb, dein Varoufakis Statement outet dich als Propaganda-Opfer - genau das Gegenteil ist/war richtig. "Ich habe schon 2008 geschrieben, dass die deutschen Arbeiter nicht für die griechischen Oligarchen zahlen dürfen."
https://www.faz.net/aktuell/politik/europawahl/yanis-varoufakis-ich-bin-nicht-fuer-mein-rockstar-image-verantwortlich-16158545.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

Manne, ja, ein WEITER-SO geht nicht (mehr lange) ... weder sozial, noch ökologisch, ...

Doc_Jule, 05. Mai 2019, um 13:18

Sorry, Stoni, dann habe ich deinen Beitrag komplett in den falschen Hals bekommen

Doc_Jule, 05. Mai 2019, um 13:21
zuletzt bearbeitet am 05. Mai 2019, um 13:21

Stoni 👍

Stoni, 05. Mai 2019, um 13:27

Seb, google mal "Deutschland verdient an der Griechenland-Rettung" und du findest heraus u.a. sogar bei SZ, NZZ, FAZ, welch rechter Lügen du da aufgesessen bist. Und im nächsten Schritt vielleicht auch noch, dass ES, GR, PT u.a. gezwungen wurden, neben eigener Schwächen, vor allem die Spekulationsverluste europäischer Großbanken auf ihrem Terrain zu sozialisieren, während diese zuvor ebenda jahrelang überhöhte (Risiko-)Renditen einfuhren. ... u.v.m.

Cabeza_doble, 05. Mai 2019, um 13:29
zuletzt bearbeitet am 05. Mai 2019, um 14:01

Es gäbe ja etliche Stellschrauben, an denen man drehen könnte, ohne gleich zu enteignen oder das System komplett zu verändern.
Ich denke da an die bereits genannte Finanztransaktionssteuer, die Einführung von Erbschaftssteuern auch auf Betriebsvermögen, Vermögensteuer, Sozialversicherungspflicht für alle Arten von Einkünften ohne Deckelung (wie z.B. in der Schweiz), Steuerpflicht für alle Arten von Spekulationsgewinnen, Förderung von Wohnungsbaugenossenschaften, Einführung von Mietkaufmodellen beim Wohnungsbau, Unterbindung der Steuerflucht in Ausland, Einführung von CO2-Steuern und..und...und..
Es gibt so viele Möglichkeiten was zu tun, ohne gleich zu DDR-Verhältnissen zurückzukehren. Aber selbst bei solch simplen Vorschlägen werden von den Gegnern immer gleich die Totschlagargumente herausgeholt wie z.B: DDR, Neiddebatte, Sozialismus usw.
Dabei haben ja einige andere Länder einen Teil dieser Ideen mit Erfolg verwirklicht. Z.B. die Schweiz oder Österreich (beide Länder wohl des Sozialismus völlig unverdächtig), ebenso Dänemark oder Schweden.

Doc_Jule, 05. Mai 2019, um 14:21

Niemand spricht von DDR-Verhältnissen. Das war mMn auch kein Sozialismus, sondern Staatskapitalismus

Cabeza_doble, 05. Mai 2019, um 15:30
zuletzt bearbeitet am 05. Mai 2019, um 15:31

Hier spricht vielleicht niemand davon.Aber äußere mal im Kollegenkreis oder sonstwo ein paar Gedanken, die auch nur entfernt nach Umverteilung klingen, dann werden einem doch sofort diese 3 Buchstaben um die Ohren gehauen. Ist zumindest meine Erfahrung.Ich würde übrigens ein anderes Wort für deren System verwenden: Staatsbürokratismus.

Seb1904, 05. Mai 2019, um 15:31

PDS?

AllesHatEinEnde, 05. Mai 2019, um 15:46

Ja, das ist ja schon ein Problem, dass aus der Kritik der hiesigen Ökonomie (Marx / Engels) durch Umwege über Lenin/Stalin ein Konstrukt entstanden ist, was nun wirklich auf allen Ebenen kläglich versagt hat: Ökonomisch, Ökologisch, Sozial, Menschenrechte, Kultur .... einfach überall. Und weil die Protagonisten ihre Kacke "Sozialismus" nannten (wie eben Marx/Engels auch) ist der Begriff halt verbrannt. Damit müssen nun alle linken leben.

Der Faschismus gelebt in Spanien, Chile, Argentinien .... hat interessanter Weise den Begriff "Kapitalismus" nicht verbrannt, obwohl das eben auch Auswüchse desselben waren.

Da hilft nicht jammern, sondern dann müssen eben neue Begriffe und neue Inhalte her.

Vergesellschaften hilft da auch nicht weiter, weil die wirklich großen Konzerne international aufgestellt sind. Ich habe ja auch keine Idee, aber ich bin auch kein Politiker.

Stoni, 05. Mai 2019, um 16:12

So vor 30 Jahren, als die sog. soziale Marktwirtschaft noch halbwegs funktionierte, so fast für alle, da brauchte es auch keinen Sozialismus, nur eine funktionierende Sozialdemokratie, funktionierende Gewerkschaften, funktionierende Medien, damit Cabeza Liste umgesetzt und die Oligarchen-Raubzüge endlich wieder gebremst würden ... das würde mir heute schon reichen als Kompromiss ... aber Nostalgie hilft auch nicht weiter.

Doc_Jule, 05. Mai 2019, um 17:12
zuletzt bearbeitet am 05. Mai 2019, um 17:14

Stimmt, Manne, der Begriff „Sozialismus“ ist vergiftet. Eine soziale Marktwirtschaft, die diesen Namen verdient, haben wir schon lange nicht mehr. Unter anderem Sahra Wagenknecht entwickelt Ideen in diese Richtung, was ihr von selbsternannten „Linken“ angekreidet wird. Die Idee einer „Gemeinwirtschaft“, was grob umrissen beinhaltet, diejenigen am Gewinn zu beteiligen, die ihn erarbeiten und beim Wertschöpfungsprozess auch auf Schonung von Ressourcen Wert zu legen, Überschüsse nicht zu privatisieren, sondern zu reinvestieren, hat einiges für sich. Den Einfluss des Kapitals einzudämmen, halte ich für dringend notwendig, Stichworte Privatisierung von Gewinn und Sozialisierung von Verlust, immer gern mit der Keule „Verlust von Arbeitsplätzen“, die ohnhin abgebaut werden, wenn der Anteil des privatisierten Gewinns sich zu verringern droht. Auch eine Regulierung des Bankwesens, gern auch Verstaatlichung, finde ich wichtig, um Auswüchsen, wie sie sich während der sog. „Bankenkrise“ gezeigt haben, entgegenzuwirken. Es wurden Banken „gerettet“, weil sie für die Volkswirtschaft essentiell waren. Warum dann nicht gleich Nägel mit Köpfen?

Kvothe, 05. Mai 2019, um 20:17

Halb ot:
Dem Willy haben sie es damals auch schon empfohlen: „...dann geh doch rüber, nach drüben, zu deinen Freunden...“.
Ich papp es mal hier an, ist zwar Musik, hat aber auch Text zwischendrin, immer wieder, auch wenn es sich teilweise wiederholt (ist mir bei Liedern bereits häufiger aufgefallen, ich werd das mal im Auge behalten, nicht dass das sich etabliert.)

Vaterland, viel besungen, nicht nur von Udo Jürgens
https://youtu.be/RR66muNSXB0

Doc_Jule, 05. Mai 2019, um 21:20

Schon 1972 schuf Klaus Staeck das denkwürdige Plakat „Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen“
https://images.app.goo.gl/5Eaa8YKwUtVnjZwQ6

Doc_Jule, 05. Mai 2019, um 21:37

Es soll ja Leute geben, die das heute noch glauben 😂😂😂

Doc_Jule, 05. Mai 2019, um 22:11

Ein Zitat aus Volksverpetzer.de, in dem Beitag geht es in erster Linie darum, was Kühnert gesagt hat und was andere daraus „zurechtgebastelt“ haben.
“Man kann Kühnert bei seiner Problemanalyse widersprechen. Wie prekär leben Millionen Deutsche? Ist es gerecht, wenn Familie Quandt Milliarden verdient, wenn andere 45 Jahre mit Mindestlohn hart arbeiten und am Ende dennoch garantiert in Altersarmut landen? Man kann vom Sinn oder Unsinn einer Vergesellschaftung sprechen oder welche Modelle sinnvoller wären. Aber diese Diskussion wird nicht geführt. Denn aus Kühnerts Infragestellen von Zuständen sind schnell Kühnerts Forderungen geworden.Und dann sind politische Karikaturen daraus geworden, an welchen man sich problemlos für die eigene Fanbase abarbeiten kann. Wer sich darüber lustig macht, das Kühnert angeblich die DDR zurück will, der muss sich nicht mit Zahlen, Fakten und Statistiken auseinandersetzen. Nicht mit Fragen von Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Armut. Der führt aber auch eine irreführende Debatte, die gar nichts mit der Realität zu tun hat. Es wird Skandalisiert und Tabuisiert, ohne dass man sich mit dem eigentlichen Thema befasst.“

Doc_Jule, 06. Mai 2019, um 07:37

sowas z.B. zeigt deutlich, wie krank unser Steuersystem ist
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/steuern-fuer-sachspenden-an-tafeln-lebensmittel-besser-wegwerfen-a-845365.html

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