Unterhaltung: Partyszene oder: Neues Deutschland?

Ex-Füchse #100386, 25. Juni 2020, um 15:41

"Ich bemerke an mir selbst jedoch, dass es mir von Jahr zu Jahr leichter
fällt, mich in die Frustration hineinzuversetzen, die viele Deutsche
offenbar zunehmend befällt.

Besonders als weißer deutscher Mann kann man kaum noch Positionen
einnehmen, welche auch nur den Hauch eines Zweifels an der eigenen
feministischen, antirassistischen, linkspolitischen, die
Einwanderungsrepublik begrüßenden Position aufkommen lassen. "

Was soll denn dieses Gejammer in diesem Zusammenhang, Lappen?
Sebs Eingangsbeitrag krankt nicht an der "Position des weißen deutschen Mannes" (mir war auch gar nicht bewusst an was die nun denn kranken soll?)
Sebs Beitrag ist beim besten Willen nicht linkspolitisch und dass ich ihn für seine geschmacklose Art die Ereignisse miteinander zu verbinden und gegeneinander ausspielen zu wollen kein Verständnis entgegenbringe liegt ganz sicher nicht an der "Position des frustrierten deutschen Mannes" sondern an der GESCHMACKLOSEN Art in der hier die Ereignisse miteinander verbunden und gegeneinander ausgespielt werden sollten.
Wenn DAS in Euch Frust erzeugt, dass Euch solche Entgleisungen um die Ohren fliegen, dann würde ich doch schwer empfehlen mal lieber in die innere Klausur zu gehen.

Die Zeiten in denen deutsche weiße Männer sich jegliche Entgleisung ohne Gegenreaktion erlauben konnten sind vorbei! Ich habe langsam den Eindruck, das es DAS ist, was hier einige so schwer schlucken lässt. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Kommt doch einfach mal damit klar, dass nicht mehr jeder jederzeit zu Euch aufblickt!

Lappen, 25. Juni 2020, um 15:50

Darauf inhaltlich einzugehen ist MIR nun wiederum einen Ticken zu blöde Gatzelle, so lieb ich dich hab. Deinen Beitrag empfinde ich mir gegenüber als Beleidigung, die ich daher auch nicht einfach so zu schlucken bereit bin.
Vielleicht liest du meinen Text ja einfach noch einmal und versuchst dabei, ihn in nicht allzu vorgefertigten Mustern zu interpretieren.

Ex-Füchse #100386, 25. Juni 2020, um 15:54

Ist es wirklich so schwer sich in einer Art und Weise auszudrücken, die frei von Rassismus und Sexismus ist? Ich glaube nicht Lappen. Das geht. Und ich glaube kaum, dass Seb auch nur EINEN Gedanken darauf verwendet hat andere mit seinem Beitrag nicht vor den Kopf zu stoßen sondern es ganz bewusst so geschrieben hat, selbstgerecht und mit vollem Bewusstsein, wem er hier ans Bein pinkelt.Also wer gibt sich hier denn überhaupt Mühe?

Lappen, 25. Juni 2020, um 15:57
zuletzt bearbeitet am 25. Juni 2020, um 15:58

Ich rede nicht von Seb, ich spreche von deinen Aussagen, welche auch in meine Richtung gingen. Und wenn es auch nur eines Beweises bedurft hat, dass zumindest Teile meines Beitrags nicht vollkommen aus der Luft gegriffen waren, so hast du diesen vorhin geliefert.
Jetzt verlasse ich das Feld auch gern wieder, ich bin nämlich nicht hier, um mich von dir oder sonstwem beschimpfen zu lassen (darfst mir jetzt auch gern wieder "Gejammer" vorwerfen).

Seb1904, 25. Juni 2020, um 16:28

Ich vergleiche nicht, Froebel.

Ich stelle die These auf, dass die ersten, die sich in Stuttgart geregt haben, solche welche waren, die mitbekommen haben, dass dort ein anderer von der Polizei hops genommen werden sollte. Vielleicht sogar mit nicht ganz sanften Methoden. Und das nur wenige Tage, nachdem sich aus einer ganz ähnlichen Polizeiaktion im USA ein weltweit geächteter Mord ereignete. Dann zählen sie - der Alkohol machts leichter - eins und eins zusammen und wollen einen überzogenen Polizeieinsatz verhindern. Die anschliessende Stille Post in die hinteren Reihen wird die Szene aufgebauscht haben - und schon ist die Party in vollem Gange.

Das vergleicht weder noch verharmost es das Vorgehen dee cops in Minneapolis.

Es versucht nur zu verstehen, wie das in Stuttgart derart ausarten konnte. Ohne die TV-Bilder aus USA wäre in Stuttgart nicht geplündert worden. Das wäre mir dann zuviel Zufall.

Froebel, 25. Juni 2020, um 16:38
zuletzt bearbeitet am 25. Juni 2020, um 16:41

Das "sonstwem" nehme ich dir übel, Freund ;)
Schade, das man nicht gemütlich beim Biere zusammensitzt, jetzt gerade. Dann könnte man sich ordentlich fetzen.Und so wär's auch wohlgetan. Tippen ist anstrengend.
(edit: obiges ging an Lappen. Seb hat in die Suppe gequatscht)

Seb1904, 25. Juni 2020, um 16:51

Ja, und das geschriebene Wort ist härter als das Gesprochene.

Wenn La Gatz aber glauben sollte, sie könne mir unwidersprochen Geschmacklosigkeiten unterschieben, nur weil ihr mein Denkansatz nicht in den Kram passt, dann bleibt das halt nicht unwidersprochen. Die hat ihre Weisheit auch nicht aus tieferen Tellern gelöffelt als alle anderen.

Ex-Füchse #100386, 25. Juni 2020, um 17:07

"Das vergleicht weder noch verharmost es das Vorgehen dee cops in Minneapolis."

Doch, es tut genau das. Und genau das ist das Geschmacklose daran. Hard to swallow?

Und wenn Du, Lapen, Dich nicht auf Seb beziehst, dann ist es mir unverständlich, wie Du an DER Stelle auf die überleitende Formulierung" Ich bemerke an mir selbst jedoch,.leicht fällt.. mich in die Frustration hineinzuversetzen, die viele Deutscheoffenbar zunehmend befällt."
Mir fällt da jedoch auf, wie leicht es Dir offenbar fällt direkt auf den Zug aufzuspringen.

Wenn ihr beide es nicht SO meint, dann formuliert es auch nicht SO. Ihr seid beide äußerst eloquent, wenn es Euch nicht gelingt, dann ist es bestenfalls ignorant und unbedacht, oder schlicht Absicht, Seb. Aber es liegt sicher nicht daran, dass es besonders schwer gewesen wäre.

Ex-Füchse #100386, 25. Juni 2020, um 17:16
zuletzt bearbeitet am 25. Juni 2020, um 17:17

Und Lappen, es mag für die zunehmend schwer werden sich frei von rassistischen oder sexistischen Denkmustern zu äußern, die sich schwer tun, sich genau davon zu trennen. Weil sie immer noch nicht bereit sind sich das zu erarbeiten und sich zu hinterfragen. Ich solidarisiere mich sicher nicht, nur weil sie das frustet. Dieses Gejammere, man könne ja gar nichts mehr sagen ist falsch. Es werden jede Menge Angebote gemacht, Hilfen gegeben. Aber dazu muss man eben auch bereit sein sich mal was sagen zu lassen und anderen Perspektiven Platz einzuräumen. Und DAS fällt meiner Erfahrung nach einigen Leuten verdammt schwer. Ihre Perspektive zugunsten derer, über die sie sich sexistisch oder rassistisch äußern, unterzuordnen.
Nicht, weil Ihnen der Hirnschmalz oder der Wortschatz fehlte, Sondern weil Sie es nicht gewohnt sind, dass Ihre Perspektive in Frage gestellt wird.

Ex-Füchse #100386, 25. Juni 2020, um 17:19
zuletzt bearbeitet am 25. Juni 2020, um 17:19

Und als letztes noch Seb, es gab diverse Aufnahmen korrekter Cops, die von der Bewegung gefeiert und auch geschützt wurden. Ich habe fertig.

Froebel, 25. Juni 2020, um 17:26

Deinen Gedankengang kann ich nachvollziehen, Seb. Aber dass er auch richtig sei, das bezweifle ich sehr stark. Aber ok, jeder hat so seine eigenen Gedanken.
Gegen die Obrigkeit, meist in Gestalt der Polizei, zu rebellieren war schon immer "chic", um deine Vokabel zu benutzen. Chic. Ist oftmals passiert in der Geschichte, vielfach berechtigt, manchmal völlig bescheuert, meistens blutig. Es gibt viele Beispiele, darüber brauchen wir nicht reden.
Den Vergleich, den du herstellst (oder wenn's dir lieber ist, den Zusammenhang) mit den Vorgängen in den USA, der ist mir unbegreiflich. Gewaltsame Ausbrüche von Jugendlichen, die nen Schnaps zu viel getrunken haben, gab's schon immer. Nicht, dass mir das schmecken würde. Ich gehe gerne lieber sicher durch die Innenstadt. Aber die Auflehnung gegen die Obrigkeit gab's schon immer, so wie sie in Stuttgart neulich zelebriert wurde. Das ist nichts neues. Blöde aufgeputschte Jugendliche. Krawall. Es gibt Beispiele dafür ohne Zahl.

Nochmal, mir schmeckt das auch nicht. Aber solch ein Ereignis politisieren zu wollen, in einen allgemeinen Kontext zu stellen wollen, der nicht angemessen ist, der nicht mal eine Anmessung findet... Nee Seb, das ist mir zu arm.

Wobei mir auffällt, Seb, du hättest eigentlich nen guten Journalisten abgegeben, du hast doch die Schreibe. Bei der "Welt" vielleicht.

Stoni, 25. Juni 2020, um 17:43

Ich lese Seb so, dass er beklagt, dass sich Jugendliche durch gerechtfertigten Zorn auf die US-Polizei ermutigt fühlen, Ähnliches ungerechtfertigterweise auch in DEU abzuziehen.
Ich lese Lappen so, dass ihm zunehmend mehr verordnete "feministische, antirassistische, linkspolitische, die
Einwanderungsrepublik begrüßende" Mainstream-Denkmuster auf den Senkel gehen.
Ich persönlich halte das für diskutabel. Auch wenn ich teilweise widersprechen, anders gewichten würde.

Froebel, 25. Juni 2020, um 19:43

Na, dann sag's doch, was du denkst. Bist doch sonst nicht so schüchtern. Du Russendisko :)
Die meisten, die hier diskutieren, kennen sich. Da kann man sich gerne mal virtuell an die Gurgel gehen. Und gut so isses, das schmälert die gegnseitige Wertschätzung nicht. Darüber sprechen ist gut.

Bildchenwerfer, 25. Juni 2020, um 21:59

@ Seb... Als ob die Migranten, die da in Stuttgart randaliert haben, Zeitung lesen oder Nachrichten schauen würden.

Ex-Füchse #96715, 26. Juni 2020, um 15:15

@Bildchenwerfer: Ich könnt' mich wegschmeißen, wenn's nicht so armselig wäre.

Seb1904, 26. Juni 2020, um 15:38

Da ich im Eingangsbeitrag keine Rassismus-Debatte anstossen wollte, sondern die aus meiner Sicht diffizile Problematik der "Partyszene"-Thematik ansprechen, werde ich mich im weiteren auch nur dazu äussern.

Die Herren Bosbach, Fiedler und Özdemir haben sich gestern abend sehr in meinem Sinne geäussert in einem seltenen Dreiklang von Grünen, CDU und Gewerkschaft.

Ex-Füchse #100386, 26. Juni 2020, um 16:16

Feino, dann würde ich mir wünschen, dass es in Zukunft auch ausschließlich so kommuniziert wird, Seb. Und nicht auf dem Rücken gänzlich Unbeteiligter.

Aber by the way, als es gestern intern in einem Gespräch um die bis gestern 24 Festgenommenen ging, von denen 12 Deutsche sind, wurde ich sofort darauf hingewiesen, dass3 von denen wiederum MihiGru hätten, wobei der genaue Hintergrund wiederum ungeklärt war.

Und ich frage mich, so the fucking what?

Im Gedanken daran, dass man solches auch über meinen Sohn sagen würde. Aber DER hat MihiGru! Kam mir wieder die bittere Galle hoch. Ich hab sie diesmal runtergeschluckt.

Ich frag hier aber offen, ab wann man in diesem Land bitte einfach mal als Deutscher gelten darf? Was müssen wir noch für "Euch" erfüllen, damit "Ihr" uns akzeptiert? Ich dachte so ein Paß besäße Aussagekraft? Aber die Tatsache, dass ein Elternteil nicht aus dem geheiligten Deutschland stammt scheint auszureichen um unter den generellen Verdacht zu geraten alles mögliche im Schilde zu führen, WEIL man irgendwie eben doch nicht so "richtig" Deutsch ist.

Mit solchen Hinweisen sorgt "Ihr" (möge sich angesprochen fühlen, wer sich angesprochen fühlen mag) permanent dafür, dass ich und vorallem Menschen wie mein Sohn, der hier geboren wurde, der sich als Deutscher idenzifizieren will, wie jeder seiner Kumpel um ihn herum, wie seine Mutter, seine Großmutter usw., der hier sein Abi gemacht hat und das mit einem besseren Notendurchschnitt als mancher MihiGru-Betiteler, der sich nie irgendwas hat zu Schulden kommen lassen bis heute, "ihr" sorgt damit dafür, dass wir uns in UNSEREM EIGENEN LAND verfickt noch mal nicht zu Hause fühlen dürfen.

Ich frage Euch mit welchem Recht macht ihr das eigentlich?

Ich lass das hier mal zum Nachdenken stehen, würde mich freuen, wenn es auch tatsächlich mal zum Nachdenken anregt.

Ex-Füchse #131357, 26. Juni 2020, um 16:25

Ich verstehe nicht so ganz was das aussagen soll: Migrationshintergrund. Konnte mir auch noch keiner erklären. Sind die intelligenter als die dumpen Deutschen? Sehen die besser aus? Keine Ahnung.

Ex-Füchse #100386, 26. Juni 2020, um 16:28

Und um vorzubeugen, ja, in manchen Konstellationen spielt das auch mal eine Rolle. Aber nicht IMMER. Und über die beteiligten "echten" (was immer das sein soll) Deutschen wird in solchen Diskussionen meiner Erfahrung nach kein einziges Wort mehr verloren. Es konzentriert sich alles auf den "Ausländer". Die Deutschen sind raus. Mir schmeckt das absolut nicht.

Ex-Füchse #131357, 26. Juni 2020, um 16:29

Deutsch ist doch blond, blauäugig und IQ unter 100. Das sehe ich doch richtig, oder?

Ex-Füchse #100386, 26. Juni 2020, um 16:30

Also bei des Trainers MihiGrus kann ich vermerken: Jupp, die sehen schweinegut aus.

Froebel, 26. Juni 2020, um 16:36

Ganz der Pappa. Muaha.

TurboJo, 26. Juni 2020, um 16:48

Bevor ich mich bei irgend jemanden, der in Stuttgart dabei war, auch noch entschuldigen soll, kotze ich lieber in einem hohen Strahl. Das waren fast alles junge, arme bemitleidenswerte Migranten / Flüchtlinge, die ihren Spaß haben wollten. Mehr nicht! Sie haben ihren Spaß gehabt! Weiter geht es....

Cabeza_doble, 26. Juni 2020, um 17:04

Wer hat denn von Dir verlangt, dass Du Dich bei irgendwem entschuldigst, Jo?

Ex-Füchse #100386, 26. Juni 2020, um 17:04
zuletzt bearbeitet am 26. Juni 2020, um 17:10

Du redest offenbar wieder mit Dir selbst Turbo, einen Bezug zu meinem Beitrag kann ich nicht feststellen.

Immerhin steckt da aber mal ein sinnvoller Gedanke drin. Es ist Corona-Zeit. DIe Dizzen haben zu, die Freunde müssen draußen bleiben. Allein, die Jugend hat Hummeln im Arsch. Und Alk am Start. Und zuviel Testosteron und Alk bei zu wenig Tanzfläche und Geist (fühl Dich hier gerne angesprochen Turbo) führen in schöner Regelmäßigkeit, Länderübergreifend, zu unschönen doof gesoffenen lautstarken und auch immer wieder gewalttätigen Auseinandersetzungen.

PS: Eine solche staatlich geduldete und durch und durch als Deutsche Tradition geltende Massenveranstaltung ist übrigens das Oktoberfest. Da werden Polizisten angepöbelt, Schädel werden gebrochen, Frauen bedrängt, gekotzt,was die Maß hergibt und die Sanitäter haben Dauerseinsatz. Aber das passiert ja in traditionellen Lederhosen und auf bayerisch. Drum kanns nicht so schlecht sein.

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