Unterhaltung: Frage zu Spielmeldungen

cahei, 20. Februar 2017, um 08:36

Es kommt ab und zu vor, dass Spiele von Spielern gemeldet werden, die gar nicht am Spiel beteiligt waren. Die Schiedsrichter sind sich schon länger nicht ganz sicher, wie das zu sehen ist.
Bisher wurden alle diese Spiele auch normal bearbeitet.
Ich hätte dazu gerne mal Meinungen. Sollten auch weiterhin unbeteiligte Spieler jedes Spiel melden können oder soll man das beschränken?
1.Mögliches Problem : ein Spieler bangt um den Klassenerhalt und sucht daher Spiele von möglichen Konkurrenten heraus, um diesen auf diesem Weg Punkte zu "klauen ".
2. Wenn kein Spieler am Tisch das Spiel meldet, dann fühlte sich auch keiner betrogen.
3. Auf Turnieren des DDV kann( im Normalfall) auch kein Tischfremder den Schiri rufen.

P.S. Die Eingangsfrage zielt nicht auf eindeutige Fälle von Sponsoring.

Noddy, 20. Februar 2017, um 08:48

Wir haben online den Vorteil, aus dem Protokoll heraus alle Spiele zu prüfen. Da sind wir der Pappbilderfraktion gegenüber im Vorteil.
Da die Wertung alle Spieler der Spielklasse betrifft, is es korrekt wenn alle Mitbewerber auch die Schiris aktivieren können.

Es geht ja nicht um Punkte klauen sondern um die korrekte Bewertung.

Sicher gibt es viele ungerechtfertigte Meldungen, Beschwerden wegen falschem zögern, Kontradullenaufspiel oder ähnliches sollten aber schnell abgewiesen werden können.

In den anderen Fällen solltet ihr es als Unterstützung sehen, wenn mehr Augen über den Spielbetrieb wachen.

Cabeza_doble, 20. Februar 2017, um 10:18

Man kann ja, zumindest, wenn man sich am Ligabetrieb beteiligt, auch dann mittelbar vom Ausgang eines Spiels betroffen sein, wenn man gar nicht mit am Tisch saß.
Wenn im Extremfall ein gesponsortes Spiel für den Aufstieg oder Nicht-Abstieg eines Spielers ausschlaggebend ist, dann wird ja an dessen Stelle einem ehrlichen Spieler der Aufstieg verwehrt, den er sich eigentlich erkämpft hatte, oder ein anderer muss an Stelle des Betrügers absteigen.
Schon aus diesem Grunde ist es m.E. zwingend erforderlich, dass auch scheinbar Unbeteiligte zweifelhafte Spielverläufe untersuchen und ggfs. auch melden dürfen.

spielfreak, 20. Februar 2017, um 10:21
zuletzt bearbeitet am 20. Februar 2017, um 10:22

wie die beiden vor mir, ganz eindeutig

SpanischerGockel, 20. Februar 2017, um 10:24

auch spieler, die permanent nicht anwesend sind, sollte man melden können!

spielfreak, 20. Februar 2017, um 10:27

schwätzt wie immer, pauschalisierst und äusserst dich nicht themenbezogen.

cahei, 20. Februar 2017, um 10:29
zuletzt bearbeitet am 20. Februar 2017, um 10:29

@ gockel. Liegst du eigentlich immer auf der Lauer, damit du seine Beiträge sofort kommentieren kannst?

SpanischerGockel, 20. Februar 2017, um 10:29

nur weil Dir das Thema nicht passt, weil du immer das Klofenster vergisst zu schliessen ;-)

Cabeza_doble, 20. Februar 2017, um 10:30

Gockel, jetzt ist doch mal gut!
Das mit Hottes häufiger Abwesenheit vom Tisch wurde doch nun wirklich ausreichend durchgekaut.

SpanischerGockel, 20. Februar 2017, um 10:30

ich habe die Vollhorst-Alarmapp installiert, cahei ^^

SpanischerGockel, 20. Februar 2017, um 10:35

@ Cabeza: aber leider nicht die Konsequenzen, weil Spielverzerrung!

Donblech2016, 20. Februar 2017, um 10:35

Ich bin strikt dagegen.

Das führt zu einer Überwachungsplattform.

Man kann ja den Benachteiligten, der am Spiel teilgenommen hat, informieren, und der meldet das Spiel als Beteiligter.

Stasi und Überwachung hatten wir.

LG DB

Noddy, 20. Februar 2017, um 10:39

Heinrich, Du irrst. Der Wettbewerb wird transparent und öffentlich ausgetragen, sodaß jeder Teilnehmer überprüfen kann ob alles mit rechten Dingen zugeht.

Donblech2016, 20. Februar 2017, um 10:41

Er kann ja gerne überprüfen den Benachteiligten informieren, der der am Tisch sitzt und mitgespielt hat.

Der kann dann melden.

Noddy, 20. Februar 2017, um 10:48

Jeder Teilnehmer an der Liga is benachteiligt, selbst wenn es nur die erspielten Ergebnisse relativiert.

Cabeza_doble, 20. Februar 2017, um 10:54

Und wenn niemand der am Tisch sitzenden Mitspieler wirklich benachteiligt war, sondern nur der eine Unbeteiligte, der nun nicht in die höhere Liga aufstiegen kann, weil sich ein Schummler vorgedrängelt hat?
Ist doch ganz einfach so:
Es ist der letzte Tag des Monats. Am Tisch sitzen 2 Freunde, einer davon knapp von einem Aufstiegsplatz entfernt. Bei keinem der anderen Mitspieler geht es noch um irgendwas. Nun verliert der eine Freund zugunsten seines Kumpels mehrere Spiele. Am Tisch ist dann eigentlich niemand wirklich ersnthaft benachteiligt, bloß der nicht mit am Tisch sitzende Spieler, der sich nun durch diesen Betrug auf Platz 61 der zweiten Liga verdrängt sieht, hat das Nachsehen. Der MUSS das Recht haben zu reklamieren.

cahei, 20. Februar 2017, um 10:58

Und wie soll der nicht mit am Tisch sitzende Spieler diesen Betrug bemerken?

Noddy, 20. Februar 2017, um 11:03

Es gibt durchaus unlogische Spielzüge, über die man das Spiel lenken kann.

Donblech2016, 20. Februar 2017, um 11:07

@ Cabeza, wenn der benachteiligte Spieler sich am Tisch nicht benachteiligt fühlt, warum soll man nötigen, dass er sich benachteiligt fühlt.

Im Endeffekt ist es dann so, dass der Benachteiligte im Zweifelsfrei noch für den Benachteiliger aussagen kann.

Cahei hat bewusstes Sponsoring ausgeschlossen, bei solchen Sachen.

Cabeza_doble, 20. Februar 2017, um 12:29

@ Cahei
Nun ja, wenn man sich plötzlich am 28.2. um 23:59 auf Platz 61 der zweiten Liga wiederfindet und man feststellt, dass irgendein anderer Spieler am letzten Tag einen gewaltigen Sprung nach oben gemacht hat, dann könnte man schon auf die Idee kommen, sich dessen Spiele mal genauer anzusehen.

spielfreak, 20. Februar 2017, um 12:47

man könnte auch auf die idee kommen das es an den eigenen spielfähigkeiten liegt (den nicht ausreichenden) oder kartenpech und das keine höheren mächte, betrügereien oder weil irgendjemand ein paar mal nicht am tisch sass daran schuld ist.
für die schiris ist es sehr schwer das nachzuweisen erst recht im nachgang ohne das jemand eine meldung macht.
kannst du dir den aufwand vorstellen der dann nötig wäre wenn jeder glaubt er wäre wegen betrügereien oder anderen dingen nicht aufgestiegen oder hätte seinen platz in einer liga verloren? nicht machbar für die schiris.

Donblech2016, 20. Februar 2017, um 12:49

Das Anschauen ist ja ausdrücklich erlaubt.

Aber jeder Spieler spielt so, wie er spielen will.

Ein echtes erkennbares Sponsoring, das wurde ja von Cahei ausgeschlossen.

Dann sucht die 61 sich ein Spiel raus und hängt es als Falschspiel auf.

Cabeza, du musst alle Parteien sehen.

Und ein Unbeteiligter hat mir Spielen nichts zu tun.

Frag mal wie die DDV-Größen so eine Sache erledigen, wenn ihr Kumpel am Nachbartisch noch ein paar Punkte braucht.

LG DB

Donblech2016, 20. Februar 2017, um 12:51

Liebe Cabeza, dann bin ich lieber für das Einstellen der Spiele hier ins Forum, das so genannte "Anprangern", was ich mit Pressefreiheit gleichsetze.

spielfreak, 20. Februar 2017, um 12:53

dann baut man den einen oder anderen fehler ein der nicht nachweisbar ist und schwupp das ziel ist erreicht. möglichkeiten gibt es immer, auch im livespiel.

Noddy, 20. Februar 2017, um 13:01

Im Livespiel gibt es noch die taktischen Gründe, nicht optimal zu spielen, online muss jeder seinen Fähigkeiten entsprechend spielen und das ist mit etwas Mühe nachvollziehbar. Dafür haben wir ja die besten der Besten als Schiris 😄

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