Unterhaltung: Disput

Anti-Beleidiger, 27. Mai 2017, um 15:07

Lappen,
man muss sich nicht persönlich herabwürdigen lassen.
So was wie oben geht weit über das erträgliche Mass hinaus .. bis dahin war alles im Rahmen es gab viele sachliche Beiträge dann kommt ein gewisser Noddy auf eine Art die er öfter schon gezeigt hat ..

wo hab ich was 'zerschossen'? denk mal bitte nach ...

Ex-Füchse #4596, 27. Mai 2017, um 15:11

1ste Spiel, 2 Asse ohne Spruch is Kontratendenz
2te Spiel Re fragt vor legen des As und das
3tte Spiel, Re- Fux läuft zur Blauen is Re- Bekenntnis des Blaueninhabers.

Ex-Füchse #4596, 27. Mai 2017, um 15:12

Ich empfinde Majestät in dem Zusammenhang als schwere Beleidigung.

Juan-Miguel, 27. Mai 2017, um 15:14

Die Karte des Kontraspielers mit Abwurf war:
Pik-DameHerz-DameKaro-DameKaro-DameKreuz-BubePik-BubeHerz-BubeKaro-BubeKaro-BubeKaro-ZehnKaro-NeunKreuz-Zehn

Mit folgender Karte von Spieler 1 ergibt die vorzeitigeGegenfrage auch auf den Verlauf
Herz-AssHerz-KönigKontraKreuz-ZehnHerz-Neun
für mich Sinn:

Herz-ZehnKreuz-DameHerz-DameKreuz-BubePik-BubeKaro-AssKaro-AssKaro-KönigPik-ZehnPik-KönigPik-NeunHerz-Ass

Pik(König) schieben zum Partnerass an 2 oder Trumpf spielen zum Dullenpartner an 4.
Was ist daran ungerechtfertigt?

Ex-Füchse #4596, 27. Mai 2017, um 15:16

Die hinreichende Wahrscheinlichkeit

Ex-Füchse #4596, 27. Mai 2017, um 15:17

Mit dem Blatt sagste Dein Re und gut is.

Anti-Beleidiger, 27. Mai 2017, um 15:18
zuletzt bearbeitet am 27. Mai 2017, um 15:19

Noddy,
du lässt den unübersehbaren Eindrück enstehen alles richtig zu machen, bei dir selbst keine Kritik zuzulassen und auf andere dann herabzuschauen die machen nämlich alles falsch und das lässt du sie noch verbal spüren .. das ist ist eben die Verhaltensweise von 'Majestäten'.
Das Thema Selbstkritik hatten wir schon zur genüge, so was ist nicht in deinem Sprachgebrauch, hast du ausgeblendet ..

Juan-Miguel, 27. Mai 2017, um 15:24

@ Noddy:

1. Spiel:
Ein (offenbar nicht allzu offensiver) Spieler an 1 kriegt Kreuzass und Herzass (billig) durch.

Nachdem er vorher kein Kontra/Abfrage hatte, kommt er nach 15 Herzaugen aus seiner Deckung und fragt auf k90?
Habe ich dich richtige verstanden, dass es hier eine Gegenfrage sein muss?

2. Spiel:
Ja, du möchtest als herzrfreier Remann mit hohen Trümpfen hinter dem ebenfalls herzfreien Kontramann mit ebenfalls hohen Trümpfen mit Kreuz-AssKreuz-AssKreuz-ZehnKreuz-Neun vorzeitig gegenfragen. Und gegen die 4-4-0-0-Verteilung verlieren ;) Das habe ich schon verstanden.

Ich möchte das nicht riskieren und nur bei Durchlauf Interesse zeigen.
Da sind wir unterschiedlicher Meinungen. Du darfst meine akzeptieren.

3. Spiel:
Schön, wir sind uns einig, dass der Spielverlauf indirekt die Rezugehörigkeit bestätigt.
Und es sich hier um eine Gegenfrage handelt.

Lappen, 27. Mai 2017, um 15:25
zuletzt bearbeitet am 27. Mai 2017, um 15:27

@ Juan-Miguel
Mit deinem Blatt spiele ich Pik (der Ansager muss eh einstechen) und freue mich wie Bolle, wenn ich das Spiel wie durch ein Wunder gewinne.
Alternativ kann ich natürlich auch meinen 3- oder 4-Trumpf-Partner (den beiden anderen Spielern stehen nämlich pro Nase 3,5 Trumpf zu) zu einem Re zwingen, um mir spaßenshalber noch ein paar Nasse mehr abzuholen.

Ex-Füchse #4596, 27. Mai 2017, um 15:26

Und? Dein Gelaber kriegst Du immerwieder um die Ohren, ich hab da keinen Bedarf mein Verhalten zu überprüfen.

Ex-Füchse #4596, 27. Mai 2017, um 15:29

eine 4-4-0-0 Gefahr is nich wahrscheinlich und bringt immernoch den Abwurfvorteil, wenn man mit ner Gegenfrage bekannt hat.

Anti-Beleidiger, 27. Mai 2017, um 15:32

abwarten was passiert Noddy ..

Juan-Miguel, 27. Mai 2017, um 15:46

An könnte 4 Dulle+Pikeinzelass sitzen, an 2 das andere Pikeinzelass. Kontrist könnte ja 10-Trümpfer sein.

Dann gewinnt die Gegenfrage zwecks Spielaufbau natürlich. Ein Verzicht darauf kann das Spiel kosten!

Die Fälle, die eh gewonnen sind, wird das Spiel mit der Gegenfrage optimiert.
Die Fälle, die eh verloren sind, halte ich für selten.

Noddy findet die unbekannte Verteilung sogar so gut, dass er blind Re sagt ohne zu wissen was der Partner hat.
Okay das ist ein Statement. Nur so kann der Partner die 90-Absage finden ;)

Lappen will hingegen nicht mal mit potentiellen Partnerstärken ein Re riskieren.

Puh, eure Einschätzungen gehen sooo weit auseinander!

Und finde ich die Frage so einen schönen Kompromiss. Verrückte Dokowelt 😄

Danke für eure interessanten Denkanstöße! Werde später mal wieder vorbeischauen.

Anti-Beleidiger, 27. Mai 2017, um 15:49
Dieser Eintrag wurde entfernt.

Lappen, 27. Mai 2017, um 15:50

Ach komm, jetzt wird's doch echt albern.
Ein 10-Trümpfer ohne Dulle, der in Stich 1 einen Blindabwurf mit Kontra vornimmt, na klar...

Ex-Füchse #13152, 27. Mai 2017, um 19:33
zuletzt bearbeitet am 27. Mai 2017, um 19:36

Warum müsst ihr eigentlich sofort aus jedem im Grunde auf Logik aufgebauten (ohne Zögern) Spielverlauf eine Wolken-Sekunden-Warten-Debatte machen? ^^

Im Bau hätte ich wohl die Blaue oder Alte gelegt . . . weil der Kontramann spielt Abwurffarbe nach . . . der Re-Mann hat wohl nen Plan

nur mal so - bin halt Anfänger ;-)

Ex-Füchse #13152, 27. Mai 2017, um 19:37

PS: auch in der Liga lege ich öfter an 2 hoch - soll der Aufspieler doch bitte lernen, was er so anrichten kann ohne Anschub ;-)

sashimi, 27. Mai 2017, um 19:45

Die finden das toll und machen es nächste Mal wieder.

Tront, 27. Mai 2017, um 23:42

Da wir uns ja noch nicht einmal alle einig sind, wie ungenau der Abwurf des kontraansagenden Spielers (ohne vorherige stille Abfrage) war, würde ich diesen im Grunde unklar zu verifizierenden Abwurf bestimmt nicht mit einer risikobehafteten Mehrabsage oder Abfrage krönen wollen, selbst wenn ich jetzt zufällig zu 1/3 aller Spiele sein Kontra-Partner wäre.

Außerdem ist ein vorliegender 11-Trümpfer keineswegs für den Partner sicher erkennbar.

Der blind abwerfende Kontramann kann durchaus noch in einer anderen Farbe einige Standkarten wie Doppel-Asse (in Länge) halten, lediglich sein vorgenommener Kreuz-Abwurf sollte wohl meist einen Singleabwurf darstellen.

Also ich versehe meine Blindabwürfe nicht mit einem unmittelbaren eigenem Kontra, weil ich dann ja zuvor auch gut hätte abfragen können. Dazu passt ja der Ausdruck Blindabwurf auch gar nicht. Ich nehme sog. Blindabwürfe mit schlechteren eigenen Blättern vor, bei denen sich nicht unbedingt eine vorherige stille Abfrage rechnet, sondern sich ein grundsätzlich guter Tausch anbietet. Oder Blätter, bei denen man nach Nichtbeantwortung fast ebenso abwerfen wollte.

Mit Herz-ZehnPik-BubeHerz-BubeKaro-BubeKaro-KönigKaro-KönigPik-AssPik-AssPik-ZehnPik-KönigPik-NeunKreuz-Zehn oder
mit Pik-DameHerz-DameKaro-DamePik-BubeHerz-BubeKaro-ZehnKaro-NeunPik-AssPik-AssPik-ZehnPik-ZehnKreuz-König würde ich gern einen Blindabwurf auf zwei vor mir liegende Herzwerte Herz-AssHerz-König vornehmen, weil sich dieser Abwurf meist ohnehin rentiert, egal ob der Ausspieler mein Gegner oder mein Partner ist. Gerade an Pos. 3, in der man noch theoretisch überstochen werden kann.

Aber mit dem hier vorliegenden 11-Trümpfer erscheint mit ein Blindabwurf mit nachfolgenden Kontra ziemlich daneben.

Und hier wäre ich klar bei Juan-Miguels Vorgehensweise:

Man sagt nicht selbst blind Re dagegen, und man spielt nicht automatisch Fehl an, sondern holt sich durch eine (ohnehin nicht so oft beantwortete Gegenabfrage) in einigen Spielen zunächst wichtige Nachspielinformationen ein, die den Spielwert zumeist zu eigenen Gunsten verteuern.

Gibt die eigene Karte keine sinnvolle Gegenabfrage her, unterlässt man sie und spielt im Zweifelsfall natürlich Fehl gegen die (hier vorzeitige) Erstansage der Kontrapartei an.

Aber bestimmte Blätter (wie z. B. das Ausgangsblatt oder auch das Beispielblatt von Juan-Miguel) ließen mich zuerst eine Gegenabfrage stellen.

Denn in Spielen, in denen bereits Kontra zuvor angesagt wurde, wäre es für mich völlig legal und zudem auch logisch, jetzt selbst mit einer möglichen Gegenabfrage anzusetzen.

Ex-Füchse #4596, 28. Mai 2017, um 00:24

Es kann keine Kontra K9 Abfrage sein weil der Blindabwurf mit Ansage schlecht sein könnte? Und das sollen dann alle so verstehen?

Irgendwie erinnert mich das an Hottelogik 😠

Tront, 28. Mai 2017, um 00:32

Noddy, versuche mir doch ein Beispielblatt zu nennen, bei dem ein Blindabwurf mit nachfolgendem Kontra überhaupt Sinn ergibt, ohne zuvor still abgefragt zu haben?

Dieses Spiel beweist doch einmal mehr, dass eine stille Abfrage nebst Abstich und Partneranspiel leicht für die Kontrapartei gewonnen hätte.

Deshalb sollte ja auch ein Re-Mann mit Doppeldulle zunächst seinen eigenen Partner für bessere Asse ans erste Anspiel bringen. In diesem Punkte waren wir uns ja immerhin einig.

Ex-Füchse #4596, 28. Mai 2017, um 01:21

Ich werfe nur als Re blind ab, als Kontra habe ich immer ne Frage, schon weil ich mit schieben des abzuwerfenden Verlierers 2 Chancen habe, diesen zum Partner zu bringen.

Genauso eröffne ich kein Spiel mit nem HerzAs, wenn ich mir Chancen in dem Spiel ausrechne.

Nur is die eigene Auffassung unwichtig, wenn es um allgemeingültiges geht.

Der Abwurf mit Ansage kommt vielleicht von jemandem, der keine stille Abfrage spielt oder er fühlt sich so stark, daß er es sich leistet, den Gegner über die Parteien im unklaren zu lassen. Der Aufspieler könnte ne eigene Abfrage nach Lauf des HerzAs geplant haben, nach dem Stich hat er dann ne eigene Absagestufe, da kann er doch informell abfragen, bevor er vom Pikdoppeladler weiterspielt. Für Re is es dagegen nicht wahrscheinlich über ne Abfrage auf nen Partner mit eigenen Stärken zu stoßen, wenn sich ein Gegner schon als überstark geoutet hat.

Lappen, 28. Mai 2017, um 05:18

Mal ehrlich Tront:
Wenn du mit deinen Beispielblättern einen Blindabwurf vornimmst, kann ich das durchaus nachvollziehen.
Wenn du den Blindabwurf mit diesen Blättern dann aber noch mit einem Kontra im ersten Stich versiehst, würde ich ernsthaft an deinem Spielverständnis zweifeln.

Aaaaaaaaaaaber: Es KAM ein Kontra im ersten Stich.

Und genau darum geht es doch in dieser Diskussion. Der Abwurf mit vorzeitigem Kontra MUSS überstark sein und verneint nahezu zwangsläufig einen weiteren Fehlverlierer (in meinen Augen sogar überhaupt einen weiteren Fehl).

Und DARAUF muss die weitere Überlegung fußen. Nicht auf irgendwelchen Scheißhausabwürfen, die dazu dienen, hoffentlich irgendwie ein Spiel zu retten.

Mettmannpower, 28. Mai 2017, um 13:17
zuletzt bearbeitet am 28. Mai 2017, um 19:17

Für mich ist weiterhin entscheidend, dass die Partnerschaft völlig unklar ist. Das Abfragerecht obligt der Kontrapartei. Daran sollte sich auch der Re-Spieler halten. Dieser kann und darf halt nicht Gegen-Abfragen. Die Re-Partei hat nicht zu entscheiden, wie logisch oder unlogisch nun eine k90-Abfrage wäre. Spielt der Kontra-Sagende tatsächlich ohne Konventionen oder hats einfach vergessen, kennt diese aber....dann würde eine Abfrage von Pos. 1 vielleicht sogar Sinn machen. Er zeigt sich damit als Partner, signalisiert, dass der erste (schon abgeschriebene Stich) zu Hause ist. Spielt vielleicht ein weiteres as und gibt dem Partner nochmals eine Möglichkeit zum Abwurf. Er überlässt seinem Partner nun die Entscheidung, k90 zu sagen. Warum nicht ?
Es geht nicht darum wie sinnvoll ein Abwurf war, wie logisch eine k90 Abfrage ist und wie gerne die Repartei durch eine Gegenabfrage ihr eigenes Blatt sinnvoll ausspielen möchte.
Wenn die Re-Partei nicht das Recht zum Abfragen hat und es trotzdem tut, dann werden Konventionen bald ja gar nicht mehr lesbar.

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