Unterhaltung: US-Wahlen 2020

Impfling, 08. November 2020, um 01:20

Und zack!

Seb1904, 08. November 2020, um 01:38

Angelsächsisch (so als Kompromiss?)

derkleineklaus, 08. November 2020, um 02:17

Mmmppffff.Letztlich ist mir ja egal wer von den zwei Helden die nächsten vier Jahre das Weise Haus besiedelt.Aber 😄 Ihr habt meiner Meinung nach alle nur den getrübten Gutmenschen Blick.Trump war der erste (einzigste?) der nach der Wahl genau das gemacht hat was er vorher gesagt hat.Unter Trump ist bis zur Coronakrise die Arbeitslosigkeit in den USA fast auf Null zurückgegangen und wie schon gesagt, er hat keinen Krieg angefangen.

Sarah, 08. November 2020, um 07:43

Echt, wo ist denn die Mauer zu Mexiko? Und hat Mexiko die auch schon bezahlt? Ist Hilary schon im Gefängnis?

Obamacare abgeschafft?

Nur weil er selbst sagt, wie toll er ist, stimmt das ja nun nicht so ganz: https://www.bbc.com/news/world-us-canada-37982000.

Und sorry, wenn man gegen einen rassistischen, frauenverachtenden, mehrfachen Vergewaltiger, Narzisten, Betrüger und Lügner ist, hat das sicher nichts mit Gutmenschentum zu tun (auch wenn ich immer nicht ganz verstehe, was so schlimm daran ist, ein guter Mensch zu sein) sondern mit ganz normalem Anstand.

“I am the least racist person you know” um im nächsten Moment auf Menschen, die für ihre Menschenwürde auf die Straße gehen, schießen zu wollen.

Ich hoffe, er muss ins Gefängnis.

Cabeza_doble, 08. November 2020, um 08:18

Sarah 👍

Doc_Jule, 08. November 2020, um 08:21

👍 Sarah

Hase_Hase, 08. November 2020, um 09:33
Dieser Eintrag wurde entfernt.

Hase_Hase, 08. November 2020, um 09:40
zuletzt bearbeitet am 08. November 2020, um 09:43

https://www.spiegel.de/politik/ausland/us-wahl-2020-van-jones-weint-auf-cnn-a-c703210a-4187-455f-a1b2-998053150b2f

"Menschen, die sich nicht getraut hatten, ihren Rassismus zu zeigen, werden widerlicher und widerlicher zu dir."

Ein guter Tag.

Octopussy, 08. November 2020, um 10:57
zuletzt bearbeitet am 08. November 2020, um 10:58

@Sarah: 👍

Und für Muffel auch einen für den Akzentbeitrag.

Seb1904, 08. November 2020, um 12:14
zuletzt bearbeitet am 08. November 2020, um 12:15

Spätestens, aber wirklich allerspätestens nach seiner Rede vorgestern abend hat sich Trump vor aller Welt unmöglich gemacht.

Er mag innenpolitische Erfolge erzielt haben - so ganz von ungefähr kommen 70 Mio Wählerstimmen ja auch nicht. Aber auch da ist er (Mauer im Süden, Stop von Obamacare, der fahrlässige Umgang mit corona) im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gegangen.

Es kann doch niemanden verwundern, wenn wir in Deutschland im wesentlichen auf die deutsch-amerikanischen bzw. die transatlantischen Beziehungen und ihre Entwicklung der letzten vier Jahre schauen. Sie sind nicht besser geworden. Strafzölle, wirtschafts- und verteidigungspolitische Drohungen, Einreisebeschränkungen, Einmischung in Verträge (Nordstream2) sind ja nur ein paar Stichworte. Nein, aus unserer Sicht war Trump auch da kein Segen.

Internationales Klimnaabkommen, Atomabkommen mit dem Iran, Unesco etc.pp. Trump hat alle möglichen bilateralen und internationalen Verträge gekündigt, ohne sich um die Folgen außerhalb seines Kontinentes zu scheren. Das hat aus meiner Sicht mit verantwortlicher Politik eines Staatsmannes mit globaler Macht wenig zu tun.

Ja, ich habe Sympathien für „America first“ und für MAGA. Das ist ein starker Anspruch an die eigene Politik. Er ist ihm nicht gerecht geworden und hat „Amerika first“ mit „Amerika only“ verwechselt. Die eigene Position und Stimmung verbessert man am besten, wenn man auch Position und Stimmung seiner Nachbarn und Freunde berücksichtigt. Leider hat er da aus deutscher und europäischer Sicht alles mit dem Arsch abgerissen, was er zuvor noch nichtmal aufgebaut hatte.

Es würde gar nicht schaden, wenn auch deutsche Politikerinnen und Politiker mal etwas mehr an Deutschland und weniger an Europa, die Welt und sich selbst denken würden. Sie haben zugesichert, dem deutschen Volk zu dienen und nicht irgendwem oder -etwas anders. Sie haben ja jetzt ein schönes und warnendes Beispiel, dass man Patriotismus und Egozentrik auch maßlos übertreiben kann. Auch Trump ist zu etwas gut - und wenn es nur das abschreckende Vorbild ist.

Ursprünglich klang bei Trump ja die Absicht durch, Amerika eben nicht mehr als Weltpolizei und erdumfassenden Hüter von Moral und Demokratie zu positionieren. Da kann man ihm gewisse Erfolge gar nicht absprechen - es dürften heute weniger Staaten und Menschen bewundernd zu Amerika aufschauen als zu Beginn seiner Amtszeit.
Ich befürchte nur: so hatte er das gar nicht gemeint.

Die Treffen mit dem nordkoreanischen Gartenzwerg waren zwar skurril, aber ja durchaus auch von Erfolg gekrönt. Klingt komisch, ist aber so.

Jetzt, in der politischen Niederlage, zeigt sich sein wahrer Charakter, ohne von Geld, einer strahlenden Ehefrau oder Macht vernebelt zu werden. Der Mann hat keinen Anstand und keinen Verstand - er hat vor allen Dingen nicht die Größe, die sein Amt erfordert und erwarten lässt. er glaubt immer noch, dass er den Erfolg über seine Anwälte kaufen und erzwingen kann. Das schlimme ist: er glaubt es wirklich.

Es ist ja auch bezeichnend, daß nun aus seiner eigenen Partei reihenweise Stimmen kommen, dass er sich jetzt bitte dem Wahlergebnis stellen möge. Es sind nicht die vernunftbegabten Republikaner, die ihm noch zujubeln, sondern beratungsresistente, eher bildungsferne Bevölkerungsgruppen, die für trump auf die Straße gehen.

Angeblich plant man im Trump-Clan ja schon, dass in 4 oder 8 Jahren das nächste Familienmitglied in Weiße Haus strebt. Zuzutrauen wäre es den Amerikanern - sie haben auch Bush II gewählt, die (vor Trump) wahrscheinlich hohlste Phritte, die je im Oral Office gesessen hat.

Die Amerikaner haben aus meiner Sicht nicht Joe Biden ins Amt gewählt, sondern primär Trump aus demselben heraus.

Bidens Rede heute Nacht hat aber gezeigt, dass er den richtigen Focus hat: er will zunächst corona in den Griff bekommen, also das Thema, das Trump sträflich vernachlässigt hat, und dann im Inneren das zerrüttete Land wieder einen. Es dürfte schwer genug werden, die trumpgeblendeten Landsleute wieder auf den Pfad der Tugend zurückzuführen.

Er wird, da waren sich die Kommentatoren heute Nacht recht einig, nur vier Jahre im Amt bleiben. Es könnte der Plan sein, dass ihm dann seine Vizepräsidentin nachfolgt.

Ich bevorzugte Michelle Obama.

Langer Rede kurzeer Sinn: der Trump-Spuk ist vorbei. Es gab ja auch in Deutschland einige, die ihm durchaus wohlgewogen waren als Gegenentwurf zum Rest der Welt. Auch die täten gut daran, spätestens heute zu erkennen, was für ein tumber Trottel da im Weißen Haus saß. Wollen wir hoffen, dass der nicht in den letzten 10 Wochen seiner Amtszeit noch größere Dummheiten anstellt.

God bless Amerika!

Blankenese, 08. November 2020, um 13:32

👍

Ex-Füchse #100386, 11. November 2020, um 20:49

https://www.youtube.com/watch?v=nSuregWhlWk&list=RDFZ4jMSCBswY&index=11

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