Unterhaltung: Wahltag

Doc_Jule, 13. Juni 2019, um 09:31

Danke, Terry......es gibt nix Gutes, außer, man tut es

Stoni, 13. Juni 2019, um 15:22

Kommunal gibt es noch viele Anständige, Nicht-Korrumpierte und Gutwillige ... sogar in der Politik ... das alles schmilzt dann wie bei Ikarus auf dem Weg nach oben nur leider völlig dahin ... Wachs in den Händen der Medien- und Polit-Oligarchie ...

akaSilberfux, 13. Juni 2019, um 21:26

Der Weltglücksindex ist ein guter Anhaltspunkt dafür, wie viel besser es uns heute geht als z.B. vor 100 Jahren. Stoni, keine Ahnung, woher deine extrem negative Sicht der Dinge kommt, aber es nervt mich. Ist dir klar, dass jede schlechte Emotion, die du durch deine Schwarzmalerei verbreitest, die Welt ein klein wenig unglücklicher macht?

Stoni, 13. Juni 2019, um 23:33

Den Weltglücksindex gibt es erst seit einem Jahrzehnt. ... Extrem negative Sicht der Dinge? ... Mach mal einen Schritt aus deiner provinziellen Wohlfühlzone in die Städte .. schau mal nach Wedding & Co ... dann wirst du sehen, wie vielen es NICHT besser geht als vor 30 Jahren ... und nimm dir mal ein Beispiel an einem der Initiatoren des Weltglücksindex, Jeffrey Sachs, der von seiner neoliberal-turbokapitalistischen Position extrem abgerückt ist.
Schwarzmalerei? ... Sehr lustig ... ich habe damals rot/grün gewählt ... sicher nicht dafür, was die dann in der Folge verbrochen haben ... asozialer und kriegerischer als schwarz/gelb ... ich sehe, zu welch asozialen Partei meine SPD verkommen ist ... und schau doch mal, was aus deiner ehemaligen Friedenspartei geworden ist - die heute kriegsfreudigste Partei im Bundestag. Olivgrüne, voll von US-Boys und Fracking-Girls ... die heute jeden noch so verlogenen Miltär- und Kriegseinsatz vorauseilend bejubeln? Angefangen damals die Wende mit Joschka Blutmillionär Albright Fischer (auf dessen verlogene Kriegstränen ich damals selbst noch reingefallen bin) ... über die anderen gekauften US-Imperialisten-Freunde Özdemir, Bütikofer ... und Frau Göring ... Beck/Fücks, Harms ... die Namen der Grünen Tabak- und Glyphosat-Lobbyisten habe ich vergessen ... DIE machen die Welt unglücklicher als nötig ... Ich finde mein Glück schon noch im Persönlichen ... Privaten ... von der zumindest auf höheren Ebene verlogenen und korrumpierten Politik halte ich mich fern.
Aber wenn ich dich mit nervigen Statements in deiner olivgrünen Träumchenwelt störe, ist es das schon wert.

Ex-Füchse #140010, 14. Juni 2019, um 06:06

Wie aka

Ex-Füchse #143994, 14. Juni 2019, um 06:33
zuletzt bearbeitet am 14. Juni 2019, um 06:49

follow ur leader, so wurde damals auch das 3. reich aufgebaut 😄

Manche Menschen stehen auch soweit links das sie rechts wieder rauskommen... Politik für Fort-geschrittene
Akquise läuft ja bereits 😕

wie kann man stonis beitrag so kleinreden, der is so hart anner wahrheit... wie kann man so verblendet sein, unglaublich!

nehmt das nicht persönlich, wir leben ja inner meinungsfreien gesellschaft ( gemeindschaft ist ja schon ausgestorben )

Ex-Füchse #140010, 14. Juni 2019, um 06:49

Jetzt haste Deinen Text innerhalb von 15 Minuten mindestens 3x substantiell geändert.

Ex-Füchse #143994, 14. Juni 2019, um 06:52

mir fallen immer noch mehr bunte dinge ein, du kleines aufmerksames ding du...

wie wärs wenn du mal ne eigene meinung entwickelst, du hast bestimmt viel zu geben, aber da hast du ja schon beim doko deine schwierigkeiten...

marionette

Ex-Füchse #140010, 14. Juni 2019, um 06:53

Der Fred sieht wahrscheinlich oll aus, wenn toydings seinen account von Hannes löschen lässt

Ex-Füchse #143994, 14. Juni 2019, um 06:56
zuletzt bearbeitet am 14. Juni 2019, um 06:58

gibts irgendwo son bootcamp, wo so clowns wie du hochgezüchtet werden? ich will da auch hin, meinen horizont verkleinern

Ex-Füchse #140010, 14. Juni 2019, um 06:58

Bist ja echt ein lustiger Geselle.

Ex-Füchse #143994, 14. Juni 2019, um 07:06

du langweilst mich jetzt schon zu tode mit deiner nich vorhandenen schlagfertigkeit....

lauf ma ne runde um block, lass mal luft an dein oberstübchen und wenn dich ein kreativer windstoss erwischt kannst wiederkommen und nen 2. versuch starten. das doch ne idee oder?

die hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, aber sie stirbt....

Ex-Füchse #140010, 14. Juni 2019, um 07:12

Na wenigstens muss ich meine texte nicht ständig selbst nachträglich ändern

sorry, toydings, ich muss dich leider für den rest des tages alleine hier lassen

gehab dich wohl

Ex-Füchse #143994, 14. Juni 2019, um 07:28

Naja ich merk schon, Kauf dir mal paar neue Glückskekse, dein geistiges gut is echt hart beschränkt 😂😂😂

akaSilberfux, 14. Juni 2019, um 13:08

Verdammte Hacke, ich finde den richtigen Index gerade nicht. Zugegeben, der World Happiness Report war es nicht, den ich meinte. Zuhause finde ich es wieder, denn da ham alle Kinner Klicker.
Wenn man sich auf Wikipedia mit dem dortigen Fortschritts-Beitrag beschäftigt, gewinnt man einen ersten Eindruck davon, was ich zeigen wollte:wir arbeiten weniger, können häufiger lesen und schreiben, leben sicherer, länger, haben weniger Kindstote, mehr medizinische Erkenntnisse und Möglichkeiten, weniger Kriege und Kriegsopfer usw. Dort fehlen weitere wichtige Indikatoren, wie der Anzahl von Menschen mit regelmäßigem Zugang zu sauberem Wasser, Toiletten, Nahrung, Unterkunft uvm.
Kurz: immer mehr Menschen geht es immer besser. Unser Problem ist die (hedonistische) Anpassung: was wir jeden Tag erleben, wird normal und dann wollen viele mehr oder etwas anderes und sind nicht länger dankbar für unsere aktuelle Situation.

Wie man sich darüber freuen kann, jemand anderen gerne zu nerven, ist mir als Philanthrop nicht näher zu bringen. Ich muss aber auch nicht alles verstehen.

Octopussy, 14. Juni 2019, um 13:58

👍

Allerdings sagst du es ja quasi selbst: es liegt in der Natur des Menschen, sich zu entwickeln. Man (m/w/d) strebt nach Verbesserung. Gibt man sich zufrieden bleibt man stehen. Stillstand = Rückschritt

Aber dafür haben wir ja unser Gehirn, um uns von dem Tier auch dahingehend zu unterscheiden, dass wir gegen unsere Instikte handeln können.

Stoni, 14. Juni 2019, um 14:58

Wer wie du tatsächlich glaubt, dass sich die Finanzoligarchie derart bereichern kann, ohne die Ärmeren dabei zu berauben, den interessiert natürlich die wachsende Kluft zwischen arm und reich nicht, die gesunkene Chancengleichheit, die gesunkenen Reallöhne für die Hälfte der Bevölkerung, die gleichzeitig allein in den letzten 8 Jahren um 70% gestiegenen Mietpreise in Berlin, die gesunkenen Medizin-, Sozial- und Infrastrukturleistungen gerade für Ärmere, die fast 10 Mio Menschen in DEU, die trotz Vollzeit nicht genug zum Leben bekommen, die 40% Deutschen, die laut BMAS in Altersarmut leben (werden) ... u.v.m.
Und da hilft auch kein Weltglücksindex über 100 Jahre, wenn man die Folgen noeloberaler Plünderungen der letzten 20-30 Jahre anschaut.
Klar im Durchschnitt geht es uns allen besser, wenn die oberen 1% ihr Vermögen und ihre Einkünfte vervielfachen. Aber der unteren Hälfte geht es deutlich schlechter als wir es schon mal hatten in DEU.
Ja, ich nerve gelegentlich gerne Leute mit einer derart propaganda gefärbten rosaroten, olivgrünen Brille ... eben weil ich Philanthrob bin. Und mir an allen Menschen etwas liegt, besonders an den Bedürftigen, die keine Medien- und Politlobby haben, und auf die die korrumpierte Politik deshalb immer mehr rumtrampelt.

Lappen, 14. Juni 2019, um 15:01

Ich kann dich insofern gut verstehen Silberfux, als ich mich selbst häufig dabei ertappe, in Diskussionen energisch Mindermeinungen zu verteidigen, obwohl ich mich mit ihnen möglicherweise nicht zu hundert Prozent identifizieren kann.

Deine letzten Beiträge halte ich außerhalb dieses Kontextes nämlich, verzeih mir meine Deutlichkeit, für bestenfalls naiv.

"Fortschritt" (was immer man darunter versteht), persönliche Zufriedenheit oder politische Stabilität lassen sich nicht mal eben so locker flockig über die Möglichkeiten des Konsums und gesunkene Kindersterblichkeit in Mitteleuropa definieren.

Das weißt, da bin ich ziemlich sicher, auch du. In der von dir präsentierten Form klingt es aber leider schon sehr stark nach der von Stoni erwähnten "Wohlfühlzone".

TurboJo, 14. Juni 2019, um 15:08

Von Begriffen wie Hartz 4, Altersarmut, Tafeln usw. hat "Siberfux" sicher noch nichts gehört. Ganz zu schweigen von den tagtäglichen "Messerspielchen".... aber uns geht es ja gut!!!!

Octopussy, 14. Juni 2019, um 15:20

Dennoch geht es einem 89 jährigen, der in Altersarmut lebt besser als einem gleichaltrigen vor 200 Jahren. Eure Theorien widersprechen sich nicht, sondern ergänzen sich.

Es ist eine Frage von Relation und Absolutheit.

Arme werden reicher, der Unterschied zu den Reichen wird denoch größer. Und das wird als ungerecht empfunden und ist es nach meiner Vorstellung auch.

Dennoch gab es vor 100 Jahren KEINEN EINZIGEN "Armen" mit Auto, Handy und/oder Computer.

Darüber sind wir uns doch alle einig oder?

"Im Ersten Weltkrieg war (in Deutschland) auch Unterernährung ein großes Problem: Daran starben von 1914 bis 1918 in Deutschland etwa 700 000 Menschen."

Dieses Problem sollte zZ in Deutschland auch gelöst sein. Fragt euch doch mal in welchem Jahrzehnt der letzten 2000 Jahre ihr am liebsten gelebt hättet. Das jetutige dürfte zu den Top 10 von 200 gehören. Andere Top Plätze dürften ebenfalls aus der jüngsten Vergangenheit sein.

Dass es besser geworden ist heißt aber noch lange nicht, dass es gut ist.

Und nochmal: ich glaube auch, dass der Vergleich mit anderen das Problem ist. Vor 1000 Jahren hat sich niemand darüber beschwert, dass der Nachbar einen Porsche fährt und man selber nicht.

Man muss also dafür sorgen, dass die viel zitierte Schere sich weiter schließt, aber mMn ohne den Blick dafür zu verlieren, dass es uns (auch im Vergleich zur Weltbevölkerung, denn da befinden wir uns auf der "falschen" Seite der Schere) ziemlich gut geht.

akaSilberfux, 14. Juni 2019, um 17:36

Mein Ansatz baut auf John Rawls und seinem Schleier des Nichtwissens auf: eine Welt sollte gestaltet werden, bevor man seinen Platz in ihr kennt. Mit meinem Platz kann ich hochzufrieden sein: Deutscher zu sein, bedeutet schon mal von vornherein zu einer privilegierten kleinen Schicht der Weltbevölkerung zu gehören. Wenn ich in Angola geboren worden wäre, würde es mir ziemlich sicher wesentlich schlechter gehen.
Reichtum im monetären Sinne sind nur Zahlen, gerade für Superreiche. Der Grenznutzen sinkt mit zunehmendem Einkommen spürbar, Millionäre sind kaum glücklicher als Waisenkinder in einem indischen Slum. Nach Sonja Lyubomirsky beruhen nur 10% unserer Glücksempfindung auf äußeren Umständen, 50% auf Genetik und 40% auf unserer Bewertung der Situation. Sicher begründen große Vermögen große Macht, aber wie bei jeder anderen Machtart kommt es auf ihren Einsatz an und da gibt es eben solche und solche. Ich glaube nicht an eine einheitliche "Finanzoligarchie" - ich glaube an Hegemonialmächte, Mittelmächte und die rücksichtslose Umsetzung nationaler Interessen, die unser Zusammenleben zur Zeit international negativ bestimmen.

Die mir abgesprochene Kenntnis von Hartz IV etc., ohne eine Idee zu haben, was ich beruflich und privat mitbekomme, lasse ich fast unkommentiert. Du schlägst bestimmt heimlich Katzenjungen, oder?
Klar gibt es einiges zu tun, aber das muss man anpacken und besser machen. Verbesserungen unserer Lebenssituation müssen nach Rawl´schem Gerechtigkeitsverständnis zuerst den Schwächsten zugute kommen. Wer sind die Schwächsten? Vielleicht zuerst die Alleinerziehenden und deren Kinder, sowie kranke und alte Alleinstehende. Dann kommen die kinderreichen Familien und prekär Beschäftigen? Ich bin offen für weitere, besonders schwache Gruppen und Ideen, was man auf kommunaler Ebene zur Verbesserung der Lebensumstände einrichten könnte. Aktuell denke ich darüber nach, mich an meinem freien Tag einfach bei unserer Variante der Tafel dazuzusetzen und gesprächsbereit zu sein.

Lappen, 14. Juni 2019, um 17:57

Ich drücke uns die Daumen, dass unsere Kinder die heutige Form des Wirtschaftsliberalismus in 50 Jahren auch noch derart positiv bewerten...

Stoni, 14. Juni 2019, um 18:58

Weil es ein vergleichsweise grosses Privileg ist, als Deutscher geboren zu sein, soll man sich also weiter berauben lassen. Die armen reichen Räuber werden dadurch ja auch nicht glücklicher.... ??? ... Die Armen sollten wieder beten gehen, da finden sie dann wieder ihr Glück im Himmel. John Rawl ist gestorben, da hat der Neoliberalismus kaum begonnen, BlackRock war gerade erst gegründet ... Die internationale Finanzoligarchie ist keine Frage des Glaubens. Im Gegensatz zu Gott kann man ihre Existenz beweisen, sehen, spüren, nachlesen ... Allein die vier grössten BlackRocks verwalten ein Vermögen, das das gesamte BIP der EU übersteigt. Auch haben sie grössere Anteile an den DAX Firmen als alle Deutschen zusammen - natürlich auch an unseren Medien - ich empfehle dringend: "ARD: Blackrock, die heimliche Weltmacht". Diese Schattenbanken funktionieren alle nach dem gleichen systemischen Prinzip, da braucht man nichts vereinheitlichen, sie sind entmenschlichte Profit-Maschinen, die alle weltweit nach demselben Mechanismus funktionieren, und keine Rückicht auf Menschenleben nehmen. Es sind nicht böse Nationen, die die Welt bestimmen, die Kriege, Interventionen, Neo-Kolonialisierungen betreiben, sondern diese Finanzoligarchie. Das ist ihr Profitfutter.

Stoni, 14. Juni 2019, um 19:03

Ein Max Grundig wurde reich, er hat viel gearbeitet, Glück gehabt, vieles geschaffen, seine Mitarbeiter beteiligt ... solche Unternehmer haben irgendwann genug, ... wollen i.d.R. ihr Image bewahren ... sind Menschen ... nicht so die anonymen Schattenbanken BlackRock & Co. Das sind Maschinen. Wer kennt schon Larry Fink?

Es gibt keine größere Gefahr, keinen größeren Schädling für das Gemeinwohl als die Profit- und Blutsauger von BlackRock & Co.: Steuerflucht, Erschleichen von Subventionen, Leiharbeit, Niedriglöhne, Privatisierung und Minimierung staaatlicher, medizinischer und sozialer Leistungen: alles für den Profit weniger, alles zum Schaden der Allgemeinheit.

BTW: Einen führenden BlackRockisten wie Merz an die Spitze einer sog. Volkspartei oder sogar den Staat zu setzen, hat eine ähnliche Logik wie einen Serienvergewaltiger zum Aufseher eines Mädcheninternats zu machen: Man wirft Monstern die Opfer zum Frass vor.

Doc_Jule, 14. Juni 2019, um 21:09

https://www.ecogood.org/de/vision/
Für mich zumindest eine Überlegung wert bzw. eine Diskussionsgrundlage

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